Anwohner der Hardtstraße haben Angst vor Verkehrschaos

Anwohner befürchten Verkehrschaos: Einige Anwohner der noch gesperrten Hardtstraße (hier der Bereich der Bushaltestelle) befürchten nach der Sanierung Verkehrsprobleme vor ihrer Tür. Foto: Ulbrich

Altenhasungen. Für einige Anwohner der Hardstraße in Altenhasungen ist die Sache jetzt schon klar: Wenn der Umbau der momentan gesperrten Landesstraße (bis 14. Dezember) abgeschlossen ist, wird einiges nicht besser, sondern schlechter geworden sein.

Hauptbefürchtung: Gerade im Begegnungsverkehr mit Lastern oder Bussen, könnten chaotische Situationen entstehen.

Der Grund dafür liegt laut Anwohnern daran, dass ihrer Meinung nach bei den Bauarbeiten gerade im Bereich Bushaltestelle die Straßenbreite veringert wurde. Dem widerspricht Horst Sinemus von Hessen Mobil und sagt: „Es ist keine Verringerung der Fahrbahnbreite geplant.“ Es könne zwar sein, das es momentan optisch so wirke, das die Straße schmaler wird. Dies werde sich aber ändern, sagte Sinemus, wenn der Deckenbelagaufgebracht sei. Gerade im Bereich der Bushaltestelle gäbe es auch gar nicht viele Möglichkeiten einer Fahrbahnverengung. Auch die Breite des Gehwegs von 1,50 Meter werde aus Sicherheitsgründen beibehalten, sagt Sinemus.

Droht Stau nach Unfall?

Ein weiteres Problem stellt sich laut Anwohnern dar, wenn es auf der Strecke zwischen Breuna und Oberelsungen zu einem Unfall kommt: „Wenn es dort kracht und der Verkehr sich zwangsläufig hier durch schlängelt, wird es chaotisch. Da geht dann nichts mehr hier in der Straße.“ Wie sich die Situation dann darstellt, bleibt abzuwarten.

Dass die Bauarbeiten und die Vollsperrung länger dauern als die geplanten zwei Monate liegt laut Sinemus daran, dass es bereits vor einiger Zeit eine Verzögerung beim Bau von Wasserleitungen gegeben habe. Auch durch das Verlegen zusätzlicher Kabelanschlüsse an einige Häuser habe es weiteren Verzug gegeben.

Seit Anfang Oktober laufen die Bauarbeiten im Wolfhager Stadtteil Altenhasungen als Gemeinschaftsproduktion des Landes, der Stadt Wolfhagen und der Stadtwerke. Im Zuge dessen wurde durch den Landkreis auch die Sanierung der stark beschädigten Kreisstraße 95, die zum Bahnhof führt, mit einer Summe von 102 000 Euro bezuschusst.

Die Kreisstraße soll laut Landrat Uwe Schmidt „in einem Rutsch“ mit der Landesstraße frostsicher ausgebaut und Entwässerung sowie Schutzeinrichtungen erneuert werden.

Quelle: HNA

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