Melgershäuser pflanzten Bäume und pflasterten Weg

Arbeiten beim Ehrenmal vor Volkstrauertag abgeschlossen

Melgershausen. Rechtzeitig vor dem Volkstrauertag ist die Arbeit rund um das Ehrenmal für die Vermissten und Gefallenen der beiden Weltkriege in Melgershausen abgeschlossen. 141 Stunden investierten Helfer vom Verein für Heimat- und Brauchtumspflege (VHB), vom Ortsbeirat und Bewohner.

Die Leitung hatte Ortsvorsteher Markus Steinbach. Der städtische Bauhof unterstützte die Helfer, teilweise mit schwerem Gerät.

Durch eine Spende, die der VHB bei der Kirmesveranstaltung erwirtschaftet hatte, wurden neun Zierkirschen und 15 Buchsbäume gekauft. Die Anlage präsentiert sich jetzt in hellen freundlichen Pflastersteinen. Der Zugang zum Urnengräberfeld ist barrierefrei. Eine Ruhebank wurde aufgestellt. Die Bäume verleihen der Anlage jetzt das Aussehen einer kleinen Allee.

Vor allem die Natursteinplatten aus den 1960er-Jahren, die im Bereich des Denkmals lagen, waren unansehlich geworden. Durch ihre Unebenheiten waren waren sie außerdem auch gefährlich.

Endgültiger Auslöser für die Arbeiten war die Trauerweide, die bei einem Sturm umgestürzt war. Eine Erneuerung des Bereichs war damit zwingend erforderlich geworden. Die Stadt Felsberg förderte das Projekt mit 3000 Euro.

Im Anschluss an die Feierstunde zum Volkstrauertag, die am Sonntag, 18. November, um 9.30 Uhr von Pfarrerin Susanna Petig in der Friedhofskapelle gestaltet wird, werden die Vertreter von Ortsbeirat, der örtlichen Vereine und Verbände die Kränze zum Gedenken an die Opfer der Kriege erstmals an der neuen Anlage niederlegen. Speziell hierfür wurden zwei Basaltsteine vor den beiden Ehrenmalen eingebaut. (zot)

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Quelle: HNA

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