Eingangszone wird nach Fritzlar verlagert

Die Arbeitsagentur Homberg schrumpft

Schwalm-Eder. Die Agentur für Arbeit in Homberg verliert ihre Eingangszone. Das ist der Bereich, in dem man sich persönlich arbeitslos oder -suchend melden kann, in dem es aber auch Antragsformulare gibt und wo man diese abgeben kann.

Dieser Bereich wird dann für den Kreisteil in Fritzlar zusammengezogen. Von der neuen Regelung, die ab 1. März greift, profitiert der Standort in Melsungen. Dort wird die Eingangszone dann wieder an fünf Tagen in der Woche geöffnet sein, ebenso in Fritzlar. In Schwalmstadt ist das ohnehin der Fall.

Internet und Telefon

Uwe Kemper, Geschäftsführer der Agentur Korbach und für den Landkreis mit zuständig, verwies auf das umfangreiche Internet- und Telefonangebot der Agentur. Alle Dinge der Eingangszone könne man auch auf diesen Wegen erledigen. Hintergrund seien Erfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren, sagte Kemper in einer Pressekonferenz. Damals habe man die Öffnungszeiten der Eingangsbereiche neu geregelt und nur noch drei oder vier Tage wöchentlich geöffnet gehabt. Die Kollegen, die dort arbeiteten, seien innerhalb der drei Standorte Melsungen, Fritzlar und Homberg rotiert.

„Die Kollegen reisen ständig rum“, sagte Kemper. Das wolle man ändern, außerdem seien die bisherigen Öffnungszeiten für die Kunden der Agentur nicht verlässlich gewesen.

Kemper betonte, dass das kein Rückzug aus der Fläche sei. Die Jobvermittlung und die Berufsberatung werde weiter an allen vier Standorten im Schwalm-Eder-Kreis angeboten. Auch für die Zeit nach 2015, dann laufen die Mietverträge der Agenturen aus, gab Kemper eine Bestandsgarantie für die Standorte. Ein Schild mit der Aufschrift „Wir waren hier!“ werde es nicht geben. (ode)

Quelle: HNA

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