Freisprechung der neuen Kfz-Mechatroniker und Land- und Baumaschinenmechaniker

Der Arbeitsplatz ist sicher

Die drei Innungs-Besten: Auf Platz eins Maren Marställer (Autohaus Bloß, Großalmerode), es folgten Marcel Metz (Autohaus Heidenreich, Witzenhausen) und Julian Ziegler (Autohaus Günther, Wabern).

Fritzlar-Homberg. Beste Berufsaussichten hat der Berufsnachwuchs bei den Kraftfahrzeug-Mechatronikern sowie Land- und Baumaschinen-Mechanikern. Das betonten die Fachleute bei der Gesellenfreisprechungsfeier für die Kfz-Innung Kassel, zu der auch der Altkreis Fritzlar-Homberg gehört.

Im Bürgerhaus Fuldabrück bekamen im Beisein von Landrat Uwe Schmidt 73 Kraftfahrzeugmechatroniker sowie acht Land- und Baumaschinenmechaniker ihre Urkunden und Gesellenbriefe überreicht.

Viel Lob gab es dabei für die 225 Mitgliedsbetriebe der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Kassel. Sie leisteten einen entscheidenden Beitrag zur innovativen Entwicklung unserer Region und stellten gleichzeitig sicher, dass dafür auch qualifiziertes Fachpersonal ausgebildet werde.

Die Gesellinnen und Gesellen freuten sich nicht nur über ihre Briefe und Zeugnisse, sondern auch über ihre Berufsperspektiven. „Sorgen um einen Arbeitsplatz muss sich hier niemand machen; die Zeit spielt Euch entgegen“, versicherte Georg Wolf, Obermeister der Kfz-Innung Kassel, in seiner Ansprache. Ein Stichwort, das Landrat Uwe Schmidt (Landkreis Kassel) gerne aufnahm. „Im Bereich Kfz- und Landmaschinen sind gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte sehr gefragt. Vor allem in Nordhessen, das sich gerade zu einem Zentrum der E-Mobilität entwickelt.“ Es gebe viele gute Beispiele für Innovation in Nordhessen, die neben Forschung, Entwicklung und Produktion auch einen fachlich hoch qualifizierten Service benötigen. Dabei seien die Kfz- und Landmaschinen-Betriebe in besonderer Weise gefordert.

Er hoffe, dass alle Gesellen in der Region bleiben und hier zur Wertschöpfung beitragen würde, sagte Schmidt. Er beglückwünschte die jungen Gesellen, die Ausbildungsbetriebe und Ausbilder, die Lehrer der beruflichen Schulen sowie die Trainer in der Bildungseinrichtung (FTZ) der Kfz-Innung und unterstrich die Bedeutung der dualen Ausbildung.

Anschließend rief Gerhard Soßdorf, Leiter des Fahrzeugtechnischen Zentrums (FTZ), allen Teilnehmern noch einmal die Ausbildungszeit ins Gedächtnis und entdeckte durchaus Parallelen zwischen den Stationen der Ausbildung und denen des RTL-Dschungelcamps.

Zusammen mit Obermeister Georg Wolf und Lehrlingswart Christian Vogelei und Landrat Uwe Schmidt überreichte er anschließend Gesellenbriefe an 55 Kfz-Mechatroniker (Pkw-Technik), 12 Kfz-Mechatroniker (Nutzfahrzeugtechnik) und an sechs der Fachrichtung Fahrzeugkommunikationstechnik. (ula)

Quelle: HNA

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