Homberger Asyl-Debatte

Homberger Asyl-Debatte: RP will Kaserne mieten

Homberg. Das Regierungspräsidium Gießen will nicht mehr das ehemalige Krankenhaus, sondern das frühere Kasernengebäude in Homberg für die Unterbringung von Asylsuchenden anmieten, das teilt die Pressesprecherin des RP, Gabriele Fischer, auf HNA-Anfrage mit.

Lesen Sie auch:

- Asyl-Debatte: Magistrat lehnt Unterbringung in früherer Klinik ab

- Homberger Asyl-Debatte: DGB fordert freundlichen und offenen Empfang

- Geplante Erstaufnahme: Flüchtlinge sind laut Pro Asyl die Leidtragenden

- Protest gegen neues Asylheim in Homberg

Die Unterbringung in dem Kasernengebäude sei ebenso angemessen, wie die geplante Unterbringung im ehemaligen Krankenhaus. Wann die ersten Flüchtlinge einziehen werden, stehe noch nicht fest.

In den vergangenen Wochen gab es in Homberg Kritik an den Plänen für die Unterbringung in dem ehemaligen Krankenhaus. „Bei der Entscheidung hat der Konsens mit der Stadt Homberg eine wesentliche Rolle gespielt. Ein schriftliches Angebot wird derzeit von der Stadt vorbereitet“, so Fischer weiter.

Homberg soll eine Außenstelle für die Hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Gießen werden. Die Einrichtung dort ist überfüllt und verzeichnet steigende Flüchtlingszahlen.

Derzeit sind 685 Menschen unterzubringen, für die in Gießen 430 Plätze zur Verfügung stehen. In Gersfeld, Reinhardshain und Bad Arolsen wurden zusätzlich Hotelunterkünfte angemietet. Außerdem hat das RP zwei Gebäude auf dem ehemaligen US-Depot in Gießen gemietet, in denen Platz für über 1000 Personen ist.

• Infoabend: Donnerstag, 15. November, 19 Uhr, Stadthalle Homberg. (may)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA

Kommentare