Attacke auf Kater in Fritzlar war kein Einzelfall

Fritzlar. Der Angriff auf Kater Paulchen ist kein Einzelfall. Im Wohngebiet Roter Rain in Fritzlar wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits vor wenigen Wochen der Siamkater Muppel erstochen. Das zweijährige Tier starb an seiner schweren Verletzung.

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Wie Kater Paulchen schleppte sich das Tier verletzt nach Hause. Wo genau die Tiere verletzt worden waren, lässt sich also nicht ermitteln. Ein weiter Kater wurde im September schwer verletzt und starb. Der Fritzlarer Tierarzt Dr. Christian Schwering behandelte das Tier damals: „Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, dass dieses Tier von einem Menschen verletzt worden war.“ Mitunter sei es sehr schwer, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu sagen, ob ein Tier vorsätzlich misshandelt wurde oder verunglückte.

Bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ermittelt die Polizei. Im Fall von Kater Paulchen liege definitiv ein Straftat vor, sagt Reinhard Giesa, Sprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder. Es droht eine Geldstrafe (mehrere tausend Euro) oder eine Haftstrafe bis zu drei Jahren.

Mit einem Luftgewehr in der Öffentlichkeit zu schießen, wie es Zeugen vom Roten Rain berichteten, sei auch eine Straftat. (ddd)

Ein Video folgt in Kürze.

Quelle: HNA

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