Jungen und Mädchen aus Dagobertshausen, Elfershausen und Hilgershausen bringen den Segen

Auch Konfirmanden tragen den Stern

Gruppenweise unterwegs: von links die evangelischen Konfirmanden Lars Aschenbrenner, Fabian Ludolph, Karin Wrba, Patrick Siegle, Lilli Vollmers, Maximilian Reyer, Joyce Döringer und Ann-Kathrin Müller. Außerdem gehören zu den Sternsingern Leonard Wacker, Tom Gombert und Jan-Philipp Behrens. Foto:  Bläsing

Malsfeld. Üblicherweise sind die Jungen und Mädchen katholisch, die als Sternsinger den Segen in die Häuser bringen. Nicht so in Dagobertshausen, Elfershausen und Hilgershausen. Dort sind es evangelische Konfirmanden, die zu dritt oder viert von Tür zu Tür gehen.

Zum ersten Mal hat Pfarrerin Kirsten Bingel diese Aktion gestartet. Sie kenne den Brauch aus Westfalen, woher sie stammt, und habe ihn immer als schön empfunden. Und erfreut über den Besuch der evangelischen Sternsinger sind offenbar auch die Menschen, hat die Pfarrerin erfahren. Die Jugendlichen seien in Hilgershausen auf offene Türen gestoßen.

Wie auch die katholischen Sternsinger bringen die evangelischen die Kreidezeichen „CMB“ und die Jahreszahl 2011 als Dank für die Spende an. Die Buchstaben stehen für Christus mansionem benedicat, auf Deutsch: Christus segne dieses Haus.

Geld für Ausbildungshilfe

Das gesammelte Geld geht an die Ausbildungshilfe der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Die Ausbildungshilfe ist ein Verein und unterstützt junge Menschen in Afrika und Asien, die Schule oder Hochschule besuchen.

Die Idee, das Geld dorthin zu geben, hat auch damit zu tun, dass der Evangelische Kirchenkreis Melsungen eine Partnerschaft mit der Diözese Nord-Karnataka in Indien unterhält. (bmn)

Quelle: HNA

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