Weitere Bronzeskulptur von Carin Grudda: VR-Bank Chattengau kauft Kunstwerk

Auch die Tänzerin bleibt

Grudda-Kunst in der Stadt: Die Bronzeskulptur „Die Tänzerin“ hat ihren Platz vor der VR-Bank in der Fritzlarer Straße gefunden. Die Bank hat das Kunstwerk erworben. Darüber freuten sich (von links) Carin Grudda, Kai Mardorf und Thomas Völker (VR-Bank) und Bürgermeister Frank Börner. Foto: Eberlein

Gudensberg. Der Zerberus steht vor dem Rathaus, die Große Frau am Grabenweg, die Raben wachen über den Kreisel am Spittel und die drei Schweine zieren den Wasserlauf in der Fußgängerzone. Die Bronzeskulpturen von Carin Grudda sind aus Gudensberg nicht mehr wegzudenken.

Jetzt ist „Die Tänzerin“ hinzu gekommen: Die typische Figur mit blauer Blume, Goldkrone und -herz hat ihren Platz vor der VR-Bank Chattengau in der Fritzlarer Straße dauerhaft gefunden.

„Wir freuen uns, dass die VR-Bank das Kunstwerk erworben hat“, sagten Bürgermeister Frank Börner und Monika Faupel vom Kulturbüro der Stadt. „Sie passt gut zu uns“, ergänzte Vorstandsmitglied Thomas Völker von der VR-Bank.

„Sie war jeden Euro wert!“

Thomas Völker und Kai Mardorf, VR-Bank

Schon jetzt habe es von allen Seiten viel positive Resonanz gegeben. Sie komme gut an bei den Gudensbergern, die Tänzerin. Sie ist auf dem Weg zur Innenstadt selbst nachts zu sehen, denn direkt über dem Kunstwerk wurde eine Lampe angebracht.

Die Künstlerin kam zur offiziellen Übergabe der Skulptur und signierte ihr Werk. Zuvor schon als Unikat geltend, da das Tonmodell der Tänzerin insgesamt nur dreimal gegossen wurde, ist sie nun einzigartig und deutlich in ihrem Wert gestiegen. Neben ihrem Namen fräste die Künstlerin auch die Bezeichnung „A.P. II / III“ (Artist Proof, zwei von drei) in den Fuß der Skulptur. Die beiden anderen Exemplare der Tänzerin stehen bei Grudda zu Hause in Ligurien und vor dem Außenministerium in Rom.

Mit dem Kunstwerk bleibt ein weiteres Stück der Ausstellung von Carin Grudda im vergangenen Jahr in der Heimatstadt der Künstlerin. Bis heute stehen auch noch immer viele der 1000 Pfähle, die bis zum Beginn der Ausstellung 2013 von Gudensberger Bürgern bemalt, kunstvoll geschmückt und überall im Ort aufgestellt wurden. Eine Aktion, die sich fortsetzt, denn auch bei der Landesgartenschau in Gießen sollen 1000 Pfähle aufgestellt werden, berichtete Grudda.

Nun hofft man, dass auch andere dem Vorbild folgen und Kunstwerke von Carin Grudda erwerben.

Über den Preis wurde nichts bekannt. Thomas Völker und Kai Mardorf waren sich aber sicher: „Sie ist jeden Euro wert!“ (zen)

Quelle: HNA

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