Jugendfeuerwehren sammelten wieder die ausrangierten Christbäume ein

Ausgedient und abgeholt

Bäumchen wechselt dich: Inge Hafke, Michael Esau, Karina Kreitsch, Björn Engelhardt, Moritz Fuhlmann und Alexander Klein (von links) waren sechs von insgesamt 80 Helfern der Wolfhager Kernstadt-Jugendfeuerwehr, die die aisgedienten Weihnachtsbäume einsammelten. Foto:  zih

Wolfhager Land. Auch in diesem Jahr boten wieder die Jugendfeuerwehren aus den Städten und Gemeinden des Wolfhager Landes den Einwohnern ihres jeweiligen Heimatortes den kostenlosen Service an, deren ausgediente Christbäume abzuholen.

Traditionell geschieht das immer am Wochenende nach dem Festtag der Heiligen Drei Könige. Zur Abholung sollten die Nadelbäume vor den Hauseingang abgelegt werden, natürlich ohne die schmückende Weihnachtszier wie Lametta und Kugeln aus Metall oder Kunststoff. Denn wurden früher nach der Abholaktion die Bäume auf einem Gelände außerhalb des Ortes unter Aufsicht der Feuerwehren verbrannt, so werden sie heute in den meisten Fällen geschreddert und können damit als Biomasse wieder dem Ökosystem zugeführt werden. Nicht vorher entsorgtes Lametta würde also nur unnötig die Böden belasten.

In der Kernstadt Wolfhagen sammelten am Samstag insgesamt 80 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr mit Unterstützung ihrer Kameraden von der Einsatzabteilung die Bäume ein. Unterwegs waren sie mit zehn Traktoren mit Anhänger, wobei sie die Transportfahrzeuge durchweg von örtlichen Landwirten kostenlos zur Verfügung gestellt bekamen.

Fünf Stunden unterwegs

Im Einsatz war zudem in Wolfhagen ein Verpflegungswagen, bestückt vor allem mit Heißgetränken für die freiwilligen Helfer. Denn bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt tourten die Jugendlichen und Erwachsenen fünf Stunden lang kreuz und quer durch die Stadt. Dabei sammelten sie nur die Bäume ein, sondern baten für diesen Service auch um eine Geldspende.

Die Bäume wurden auf den Parkplatz am Schwimmbad abgeladen und dort vor Ort im Auftrag der Stadt Wolfhagen gleich geschreddert. Nach der Sammelaktion gab es dann für alle Helfer ein gemeinsames Mittagessen im Stützpunkt der Kernstadtwehr. (zih)

Quelle: HNA

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