Friedhofsplanung: Parlament will Klarheit

Friedhofsplanung in Ellenberg: Ausschuss soll Akten einsehen

Guxhagen. Mit Blick auf die Friedhofsplanung in Ellenberg hat das Parlament Guxhagen auf Antrag der CDU einen Ausschuss zur Akteneinsicht ins Leben gerufen. Bürgermeister Edgar Slawik legte in der Sache am Dienstagabend ein zweites Mal Widerspruch gegen einen Beschluss des Gemeindevorstandes ein.

Der Gemeindevorstand hatte den Bau eines Rundweges auf dem Friedhof für 14 000 Euro beschlossen. Ohne einen Widerspruch müsse mit den Arbeiten begonnen werden, begründete Edgar Slawik seinen Widerspruch. Mit dem Vorstoß wolle er die Gelegenheit schaffen, einen formell und materiell unerträglichen Zustand, der durch den Beschluss zustande gekommen sei, rückgängig zu machen.

In den Unterlagen zum Widerspruch heißt es unter anderem: Die Behauptung, die Ortsbevölkerung habe sich per Unterschrift für den Bau eines Rundweges auf der Ruhestätte ausgespochen, ist unrichtig, war aber mitentscheidend für den Entscheid des Gemeindevorstands für den Weg. Auch müsse die Gemeinde ihren Haushalt sanieren.

Die Gründe für den Widerspruch des Bürgermeisters sollen im Ausschuss geklärt werden. Man wolle sich selbst ein Bild machen, um eine sachgerechte Entscheidung zu treffen, wie es weitergeht, begründete Martin Graefe den Antrag der CDU auf Einrichtung eines Akteneinsichtsausschusses.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Ortsvorsteher anderen was vorgaukeln wollte“, sagte SPD-Fraktionschef Reiner Kramm mit Blick auf die Ellenberger Unterschriftenaktion. Die SPD stimme dem CDU-Antrag zu. Ulrich Wiegand (GL) erklärte, Ehrenamtliche stünden in der Kritik, und es sei ganz wichtig, Klarheit zu schaffen. Klarheit in die Sache bringen wollten schließlich auch die Bündnisgrünen, die ebenfalls für den CDU-Antrag stimmten. (lgr)

Quelle: HNA

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