Ausstellung des Offenen Ateliers der Kunst- und Kulturmühle

Spaß an der Kunst: von links Therese Gebauer, Barbara Engel, Petra Rang und Ursula Riemenschneider; hintere Reihe Christina Grenzebach. Sie ziegen ein Bild von Ursula Riemenschneider. Foto: Grenzebach

Beiseförth. Die ehemaligeMühle im Ortskern von Beiseförth zeigt sich von außen eher unscheinbar. Doch in ihr regt sich künstlerisches Leben. So auch im Kurs des Offenen Ateliers.

Die Werke der Teilnehmerinnen werden erstmals am Samstag, 12. Mai, bei der Vernissage gezeigt. „Beiseförther Allerlei“ nennen die Künstlerinnen das, was sie im Offenen Atelier geschaffen haben. Barbara Engel, Therese Gebauer, Christina Grenzebach, Karin Pfeiffer, Petra Rang und Ursula Riemenschneider. So unterschiedlich ihre Namen so unterschiedliche sind auch ihre Werke. Barbara Engel malt großformatig und farbenkräftig in gemischten Pigmentfarben. Therese Gebauer experimentiert mit Spachtel und Pinsel in verschiedenen Stilrichtungen. Christina Grenzebach hat sich dem Holzschnitt verschrieben. Karin Pfeiffer liebt Portraits. Petra Range hingegen aquarelliert übergroß, und Ursula Riemenschneider hat sich zurzeit der Eitempera gewidmet.

Regelmäßig seit drei Jahren

Das Offene Atelier in der Kunst und Kulturmühle gibt es seit über drei Jahren. „Das ist nun die erste Ausstellung, um auch mal selbst zu sehen, was so im Kurs alles entstanden ist“, so Kunst und Kulturmühlen-Organisatorin Barbara Engel. Zu verdanken, dass es überhaupt zum Offenen Atelier kam, ist es den beiden Initiatorinnen Petra Rang und Ursula Riemenschneider. „Nach mehreren Malkursen in der Mühle haben wir einfach mal den Vorschlag gemacht, sich einmal im Monat zum Malen zu treffen“, so Ursula Riemenschneider. Barbara Engel war begeistert von der Idee und stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung. Seitdem steht das Offene Atelier jedem offen.

Das kunterbunte Treiben des Offenen Ateliers hat sich auch über die Grenzen Beiseförths herumgesprochen. So kommt Therese Gebauer eigens von Rotenburg nach Beiseförth. „Ich finde es toll, nicht alleine zu malen, und hier hole ich mir immer Anregungen oder man bekommt neue Ideen. Leider gibt es in Rotenburg nicht so ein Angebot“, sagt Gebauer. Auch Ursula Riemenschneider findet: „In netter Gesellschaft zu malen, ist einfach schön. Auch liebe ich hier die Ruhe zum Malen“, so Riemenschneider.

Die Kunst und Kulturmühle sowie die sechs Gastgeberinnen laden zur Vernissage „Beiseförther Allerlei“ am Samstag, 12. Mai, 17 Uhr, ein. Es spricht Andrea Müller-Nadjim. Geöffnet außerdem am Sonntag, 13. Mai, von 11 bis 17 Uhr. Mühlenstraße 7 in Beiseförth. (ycg)

www.kukumue.de

Quelle: HNA

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