Elisabeth-Selbert-Schule wurde mit dem Gütesiegel Umweltschule ausgezeichnet

Stolz auf die Fahne, die die Elisabeth-Selbert-Schule erneut als Umweltschule auszeichnet (von links): Charlotte Röhling, Eric Stojan, Lukas Koch, Philip Schweinsberg, Jan Ulott, Lehrer Stefan Ackerbauer, Philip Kreh, Johanna Sydow und Alica Ruckdäschel. Foto:  zhf/nh

Zierenberg. Die ist seit vielen Jahren Umweltschule und so soll es auch bleiben. Für den Zeitraum 2010 bis 2012 ist die Gesamtschule nun wieder zertifiziert und mit dem Gütesiegel „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ausgezeichnet worden.

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz würdigt so gemeinsam mit dem Hessischen Kultusministerium das besondere Engagement von Schulen im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung für eine Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im Sinne der nachhaltigen Entwicklung.

Dazu zählte an der ESS die Anlage eines Barfußpfades in unmittelbarer Nachbarschaft. Lehrer Stefan Ackerbauer hat gemeinsam mit seinen Schülern des Wahlpflicht-Kurses Ökologie den aus sechs Feldern bestehenden Pfad errichtet.

Zum Einsatz kamen dabei Rindenmulch, Zapfen, Holzstämme, Sand und Kies. Ein Projekt, welches auch im nächsten Jahr verfolgt werden soll, dann nämlich steht neben der Beschilderung auch eine Erweiterung an.

Auch dem Schulteich haben sich die Ökologie-Fans angenommen, da er in den vergangenen drei Jahren stark verlandet und nur noch eingeschränkt für den Unterricht nutzbar war. Das sollte sich ändern, wofür ein Rückschnitt der dominierenden Pflanzenlast im und am Teich sowie die Säuberung von allerlei Unrat nötig waren.

Exkursion und Klimaprojekt

„Im kommenden Schuljahr sollen Teile des Schlamms mit einem Bagger ausgehoben werden, um vor allem im mittleren Bereich eine größere Tiefe zu erlangen“, sagt Stefan Ackerbauer. Weitere erfolgreiche Projekte: Pflege und Ausbau der Streuobstwiese, Exkursion zur Nutzung und Pflege des Dörnbergs, ein dreitägiges Klimaprojekt des Jahrgangs fünf sowie das Projekt „Boden, Acker, Erde“ im Wasserschloss Wülmersen.

„Die erneute Auszeichnung zeigt eine Kontinuität, da unsere Schule bereits seit mehr als zehn Jahren in Folge zertifiziert wurde“, so Ackerbauer. „Für mich dient sie als Ansporn für die Umsetzung neuer Projekte, damit die Elisabeth-Selbert-Schule auch 2014 wieder als Umweltschule glänzen kann.“ (zhf/nh)

Quelle: HNA

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