Autohaus-Einbrecher auf frischer Tat geschnappt - Ein Täter auf der Flucht

Wolfhagen. Erfolg für die Beamten der Wolfhager Polizeistation: Nachdem sie bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag in Habichtswald einen Einbrecher auf frischer Tat festnehmen konnten, gelang ihnen in der Nacht auf Donnerstag die Festnahme eines 21-Jährigen aus Litauen.

Der Mann ist bereits polizeibekannt und war erst im Mai nach einer einjährigen Haftstrafe wegen Diebstahls aus der JVA Lübeck entlassen worden.

Der dringend Tatverdächtige war mit einem Mittäter vermutlich zwischen 2 und 2.30 Uhr auf dem umzäumten Parkplatz eines großen Wolfhager Autohauses eingedrungen. Dort bockten sie vier hochwertige Fahrzeuge auf, montierten Felgen und Reifensätze ab und legten sie zum Abtransport bereit. Nahezu zeitgleich trafen Streifenwagen ein. Die Täter flüchteten. Während einer in der Hans-Staden-Straße festgenommen wurde, gelang einem die Flucht.

Bei dem Einsatz wurden die Wolfhager Beamten von Kollegen aus Kassel, Baunatal und Bad Arolsen unterstützt. „Es ist der Hartnäckigkeit meiner engagierten Kollegen zu verdanken, dass wir den Tätern auf die Schliche gekommen sind“, sagt Volker Pieper, Leiter der Polizeistation Wolfhagen.

Bei dem Autohaus war es in der Vergangenheit bereits zu 14 Einbruchsdiebstählen gekommen, die meisten waren versuchte Diebstähle. Seit Monaten überwachte die Polizei deshalb nachts die Grundstücke. Erschwert wurde das dadurch, so Pieper, dass die Firma über mehrere große Plätze verfügt, auf denen Fahrzeuge abgestellt werden. Aufgrund der Tatbegehungsweise und den vorliegenden Infos geht die Polizei von überörtlich agierenden Tätern aus. Nun erhoffen sich die Beamten nach Asuwertung von Spuren und erkennungsdienstlichen Maßnahmen Hinweise zur Aufklärung weiterer Straftaten.

Quelle: HNA

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion