Autohof stockt Personal in den Ferien auf

Die einen rasten, die anderen arbeiten: Ferienstress auf dem Autohof in Malsfeld

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Eigens für die Sommerferien gibt es mehr Personal: Karen Fricke aus Melsungen ist neu auf der Raststätte am Maxi-Autohof, Michelle Wagner aus Wabern gehört zum Stammpersonal, Alexandra Atansora stammt aus Mazedonien und verdient sich an der Tankstelle etwas fürs Studium dazu.

Malsfeld. Sommerzeit ist Urlaubszeit - entspannt geht es am Autohof in Malsfeld aber kaum zu. Die rastenden Reisenden haben es eilig, das Personal im Restaurant und an der Tankstelle muss mithalten können.

Während die einen im Urlaub sind oder sich darauf freuen, arbeiten andere in den Sommerferien besonders viel: Beide treffen auf der Raststätte des Maxi-Autohofes in Malsfeld zusammen. Das Personal des Autohofes im Restaurant und an der Tankstelle und die Urlauber, die dort Rast machen.

„In den Sommerferien ist der Job besonders stressig“, sagt Michelle Wagner aus Wabern. Sie arbeitet an der Tankstelle, kassiert ab, versorgt die Gäste mit Getränken und Zeitungen, backt Bretzeln und Croissants auf. Davon braucht sie in diesen Tagen besonders viel. Wenigstens zwanzig Prozent mehr Ware müssen nicht nur bestellt, sondern auch über den Tresen gereicht werden. Dafür gibt es auch mehr Personal. „Normalerweise arbeiten am Rastplatz 50 Menschen“, sagt Daniela Fuchs, Assistentin der Geschäftsleitung. „In den Sommerferien stocken wir auf.“

Aushilfe aus Mazedonien 

Ein Beispiel dafür ist Alexandra Atansora. Die Studentin stammt aus Mazedonien und ist eigens für den Sommer nach Nordhessen gereist, um sich etwas Geld fürs Studium dazu zu verdienen.

Besonders viel Arbeit sei es vor zwei Wochen am Stauwochenende gewesen. „Dann fahren alle von der A 7 ab“, sagt Fuchs. Von Urlaubsstimmung merke man dann wenig. „Alle sind genervt. Die meisten haben es noch eiliger als sonst.“ Da helfe es nur ruhig und freundlich zu bleiben.

Auf dem Rastplatz machen es sich Martina Berberich und Matthias Hoffmann an der Picknickbank gemütlich. Die Kaffekanne steht auf dem Tisch. Sie essen lieber ihre selbst geschmierten Brote und Obst. Das Pärchen aus Heidelberg will nach Dänemark und genießt die Rast, obwohl es empfindlich laut ist so nah an der Strecke.

Auch wer in Richtung Süden unterwegs ist, kann auf dem Autohof Rast machen, die Raststätte ist von beiden Seiten der A7 her erreichbar. Heike und Bernhard Westhold aus Pinneberg wollen an die Costa Brava und tanken noch schnell. Sie haben einen weiten Weg vor sich und kennen den Rasthof bereits, machen dort öfters Halt auf dem Weg in den Süden. Das freut Daniela Fuchs am meisten. „Viele Gesichter merkt man sich und fühlt sich in seiner Arbeit bestätigt, wenn die Menschen wieder kommen.“

Viele Holländer, Schweden und Dänen besuchten auf ihrem Hin- und Rückweg die Raststätte, erzählt sie. Viele Familien seien darunter, Kinder nutzten den Spielplatz an der Raststätte in den Pausen gern.

Quelle: HNA

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