Landgericht Kassel hört Hallenbesitzer

Luxuskarossen: Autoklau-Serie jetzt wieder vor Gericht

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Heute geht der Prozess um die Autoklau-Serie weiter.

Kassel/Fritzlar. Heute geht der Prozess um die Autoklau-Serie vor dem Kasseler Landgericht weiter: Zehn hochklassige Autos zum Netto-Listenpreis von knapp 640.000 Euro waren weg, dazu ein E-Bike und Werkstatt-Elektronik im Wert von rund 55.000 Euro.

So bezifferte der Geschäftsführer eines Fritzlarer Mercedes-Autohauses bereits als Zeuge die Beute, die Einbrecher im März auf seinem Firmengelände machten. Sachschäden von rund 30.000 Euro seien bei dem Vorfall angerichtet worden.

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Der Einbruch in das Fritzlarer Autohaus ist Teil einer ganzen Autoklau-Serie, über die das Landgericht seit dem 3. Dezember verhandelt. Angeklagt sind die Taten als schwerer Bandendiebstahl - in dem Prozess verantworten muss sich allerdings nur ein Mann: Ein 35-jähriger Litauer. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, innerhalb einer litauischen Tätergruppe eine führende Rolle für den Raum Kassel gespielt zu haben. Der 35-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Der Fritzlarer Einbruch stellt innerhalb der Serie den mit der dicksten Beute dar. Er sticht auch deshalb heraus, weil acht der zehn gestohlenen Mercedes wenige Tage nach der Tat in einer Halle in Homberg wieder entdeckt wurden. Die beiden Wagen, die damals fehlten, habe die Polizei später noch sicherstellen können, berichtete der Autohaus-Geschäftsführer.

Heute soll nun der Mann als Zeuge gehört werden, dem die Halle in Homberg gehört, in der die Autos wiedergefunden wurden.

Mehr im Laufe des Tages an dieser Stelle und in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Fritzlar-Homberg. (may)

Ein Archiv-Video zu diesem Thema:

Quelle: HNA

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