Mädchen und Jungen der Kita „Unterm Regenbogen“ lernen schwimmen

Badespaß im warmen Nass

Nasses Vergnügen: Jonas, Sophia, Lina, Moritz, Mia, Emma und Stina lernen unter Anleitung von Erzieherin und Rettungsschwimmerin Karoline Winning im Hallenbad der Naumburger Gesundheitsoase schwimmen. Foto: zih

Naumburg/Ippinghausen. Für acht Mädchen und Jungen der evangelischen Kindertagesstätte (Kita) „Unterm Regenbogen“ im Wolfhager Stadtteil Ippinghausen – mit derzeit 43 zu betreuenden Kindern aus der Weidelsburggemeinde und den umliegenden Ortschaften – ist dienstags immer ein besonderer Tag. Denn da steht für sie Badespaß im warmen Nass an. Lernen sie nämlich unter qualifizierter Aufsicht nicht nur das Element Wasser als Freizeitvergnügen kennen, sondern vor allem schwimmen. Im Sommer im Naumburger Freibad AquArena mit einer ständigen Wassertemperatur von 25 Grad, in der übrigen Zeit im 30 Grad warmen Hallenbad im Naumburger Gesundheitszentrum Oase.

Möglich wurde auf Wunsch der Eltern die Unterm-Regenbogen-Kita-Schwimmgruppe nur deshalb, weil sich mit Kita-Leiterin Nicole Schaub und ihren Kolleginnen Karoline Winning, Martina Schmidt sowie Jessica Wonneberger vier Erzieherinnen speziell ausbilden ließen. Überwiegend in ihrer Freizeit absolvierten sie im Projekt „Schwimmen lernen mit Nivea“ der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erfolgreich einen Lehrgang zum Rettungsschwimmer und erwarben das Rettungsschwimmabzeichen in Silber. Dazu gehörte auch ein mehrtägiger überregionaler Lehrgang „Spielerische Grundlagen der Schwimmausbildung im Kindergarten“ mit Abschlussprüfung im DLRG-Bundeszentrum im niedersächsischen Bad Nenndorf.

Schwerpunktthema dabei, wie Kinder spielerisch über richtiges Verhalten im und am Wasser aufgeklärt, an das Element Wasser gewöhnt sowie an das Schwimmen lernen herangeführt werden können. Mit Erfolg. Denn seit es die im vorigen Jahr gebildete Schwimmgruppe gibt, haben bereits fünf Mädchen und Jungen ihre Schwimmfähigkeit unter Beweis gestellt, die Bedingungen für das beliebte Seepferdchen-Abzeichen, das die zertifizierten DLRG-Erzieherinnen abnehmen dürfen, erfüllt. „Natürlich“, so Kita-Leiterin Nicole Schaub, „kostet das regelmäßige Vergnügen im Frei- oder Hallenbad Geld. Angefangen vom Eintritt, den Fahrten, bis hin zur notwendigen Spiel- und Lernausrüstung wie Schwimmnudeln und -bretter, Bälle oder Tauchsäckchen.“

Hilfe dafür bekam die Kita durch verschiedene Spender, allen voran war die Raiffeisenbank Wolfhagen mit 600 Euro beteiligt. (zih)

Quelle: HNA

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