Hessen-Forst und Sparda-Bank pflanzten neuen Wald

Bäume für das Klima

Packten an: Verena Manthey (links) und Sarina Schwalm von der Schule am Katzbachtal pflanzten Bäume ein. Foto: Thiery

Oberaula. Die ersten 2500 neuen Bäume sind gepflanzt: Ahorn, Wildkirsche, Winterlinde und Elsbeere sollen am Eisenberg helfen, das Klima zu verbessern. Die Kohlendioxidschlucker sind Teil der gemeinsamen Aktion Klimawald von Sparda-Bank und Hessen-Forst. Die Bank will bis 2013 für jeden neuen Kunden einen Baum pflanzen, zunächst werden 10 000 Bäume in der Region gesetzt.

„Bäume lagern im Wachstum das schädliche Kohlendioxid an und nehmen es so aus der Atmosphäre“, erklärte Detlef Stys von Hessen-Forst. Kohlendioxid sei immer noch die Hauptursache für die Klimaerwärmung. 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid werden jedes Jahr weltweit ausgestoßen und verändern das Klima. „Bis 2100 rechnen Experten damit, dass die Temperaturen zwischen zwei und fünf Grad steigen“, sagte er. Jeder Baum, der zusätzlich gepflanzt werde, schlucke Kohlendioxid und könne dabei helfen, das zu minimieren, sagte Stys.

Insgesamt will die Sparda-Bank bis 2013 50 000 Bäume pflanzen, das sei der erwartete Zuwachs an Kunden in dieser Zeit, erläuterte Jürgen Weber, Vorsitzender des Vorstands der Sparda-Bank Hessen. Das Unternehmen gibt dafür 150 000 Euro aus. Bislang wurden zwei Flächen bepflanzt, weitere Aufforstungen sollen in Knüllwald bei Ellingshausen und bei Burghausen in der Gemarkung Oberaula entstehen. Am Eisenberg entstand zunächst 5000 Quadratmeter neuer Wald.

Beitrag zum Umweltschutz

Die Bank wolle damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und die Mitglieder für das Thema sensibilisieren, sagte Weber. Teil hatten auch die Schüler der Oberaulaer Schule am Katzbachtal, die einige der neuen Bäume pflanzten. Für viele war das Einbringen der Jungpflanzen eine ungewohnte Aufgabe. „Das Umweltbewusstsein bei den Schülern steigt“, sagte Schulleiter Günter Brandt. Der Treibhauseffekt war auch Thema im Unterricht.

Damit sei die Aktion auch Teil des waldpädagogischen Projektes von Hessen-Forst, das Schüler praktisch an die Bedeutung des Waldes heran führen will. „Beim Pflanzen spüren die Schüler die Erde, riechen den Wald und bekommen so eine Verbindung zur Natur“, erläuterte Werner Weitzel von Hessen Forst. (zty)

Quelle: HNA

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