Bahn gibt jedes Jahr 100 Millionen Euro für Lärmschutz aus

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Die Lärmsanierung an den Strecken ist gesetzlich nicht verankert. Das bedeutet, dass es keinen Rechtsanspruch von Anwohnern auf Schallschutzwände gibt.

Die Bahn AG hat 1999 ein freiwilliges Lärmschutzprogramm aufgesetzt und seitdem über eine Länge von 442 Kilometern Schallschutzwände errichtet und 48.300 Wohnungen mit Schallschutzfenstern ausgestattet. Diese Zahlen findet man in der Broschüre „Schallschutz: eine Investition in die Zukunft der Bahn“. Insgesamt fließen jedes Jahr 100 Millionen Euro in das Lärmschutzprogramm. Das Geld ist für die Orte bestimmt, die auf der Prioritätenliste der Bahn stehen - und die ist lang. Sie umfasst 2050 Kommunen, die von Zuglärm betroffen sind.

Beiseförth steht allerdings nicht auf dieser Liste: Damit wird es definitiv keine Lärmschutzwände für die eFamilie Asmus geben. (bra)

Das sagt die Bahn:

Beiseförth steht allerdings nicht auf dieser Liste: Damit wird es definitiv keine Lärmschutzwände für die Familie Asmus geben.

Quelle: HNA

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