Bahnhof soll für 20.000 Euro unter den Hammer

Das Bahnhofsgebäude in Beiseförth soll versteigert werden. Foto: Grenzebach

Beiseförth. Am 1. Juli 1845 feierte man den ersten Spatenstich zum Baubeginn der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn, etwa drei Jahre später wurde das Bahnhofsgebäude Beiseförth gebaut. Nach Jahren des Leerstandes soll es nun einen neuen Besitzer erhalten.

Die Deutsche Bahn hat es für eine Versteigerung angeboten. Diese findet am 17. Dezember in Köln statt.

Das Mindestgebot liegt bei 20.000 Euro. Sieben Interessenten hatten sich bis Dienstag dieser Woche gemeldet, sagte Auktionator Frank Horbach. Das sei eher wenig, findet er. Doch es gebe Objekte, für die sich gar keiner oder nur wenige melden und andere, an denen 20 Käufer Interesse zeigen. Was die dann mit ihren frisch ersteigerten Häuser mache, das erfahre er nicht.

Zum Haus mit 150 Quadratmeter Fläche in zwei Wohnungen und weiteren 150 Quadratmetern Gewerbefläche gehört ein Grundstück von 3500 Quadratmeter. Das werde aus der gesamtfläche von über 50 000 Quadratmetern herausgemessen. Die Kosten dafür hat der Käufer zu tragen, heißt es im Auktionskatalog zum alten Bahnhofsgebäude. Dort wird auch darauf hingewiesen, dass sich am Objekt ein aktiver Haltepunkt befindet. Sprich: Züge halten und fahren ab.

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Quelle: HNA

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