Bahnhofstraße Borken: Bald ist der Bau-Stress überstanden

Borken. Wenn es etwas gibt, dass die Borkener Einwohner in den vergangenen eineinhalb Jahren viele Nerven gekostet hat, dann sind es die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße. Jetzt aber ist ein Ende in Sicht.

Zu Pfingsten, zeigt sich die Stadtverwaltung zuversichtlich, sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann sollen alle Wasser-, Gas- und Kanalrohre in der Erde liegen, die Fahrbahnen neu hergestellt sein.

Am morgigen Freitag sollen die Auskofferungsarbeiten in der Straße „Am Tor“ abgeschlossen sein. Für die Autofahrer bedeutet das, dass ab kommendem Montag, 27. April, die Straße befahrbar ist, allerdings wird sie voraussichtlich noch bis Freitag, 8. Mai, halbseitig gesperrt sein.

Direkt im Anschluss soll die Kreuzung „Am Tor/Eisenkaute“ neu hergestellt werden, danach werden die letzten Asphaltarbeiten zwischen der Bahnhofstraße und der Kreuzung „Geysostraße/Pfaffenhäuser Straße“ vorgenommen. Sie sind für die Zeit vom 18. bis 22. Mai geplant, Pfingsten also werde das Thema Straßenumbau endlich Geschichte sein, sagt Stadtsprecher Siegfried Bank.

Noch Arbeiten im Nachgang

Zwar sollen im Nachgang noch Pflaster verlegt und Parkflächen ausgewiesen werden, doch sei der lange Umbau mit allen Unannehmlichkeiten für Einwohner, Gewerbetreibende und Besucher endgültig vorbei. Eine Vollsperrung der Straße hätte ein schnelleres Arbeiten ermöglicht, sagt Bank, aber das sei weder im Sinne der Stadt noch der Kaufleute gewesen - dann wären deren Geschäfte nicht mehr erreichbar, die Umsatzeinbußen groß gewesen.

Mühe hat sich gelohnt

Natürlich sei der lange Umbau mit viel Dreck und Ungemach verbunden gewesen, sagt Bank, doch habe sich die Mühe gelohnt: Die Innenstadt zeige sich mit dem Umbau der Bahnhofstraße wesentlich attraktiver, die Verkehrssituation entspannter.

Mit dem barrierefreien Umbau seien vor zahlreichen Geschäften viele Freiflächen entstanden, sagt Bank.

Die Hoffnung der Stadt sei es nun, dass die Geschäftsleute die Freiflächen nutzten, um ihre Waren zu präsentieren und so das neue Stadtbild weiter zu beleben.

Quelle: HNA

Kommentare