Ein Test per Schilderwald

Bahnhofstraße: Guxhagen beobachtet künstlich erzeugtes Nadelöhr

Guxhagen. Seit gut einer Woche beobachtet die Gemeinde Guxhagen den Verkehrsfluss in der Zugunterführung unweit vom Bahnhof. Dort verengen neuerdings Schilder und Warnbaken die Fahrbahn.

Die Folge: Die Unterführung ist nur noch einspurig befahrbar. Vorfahrt hat der Verkehr bergaufwärts, gegebenenfalls anhalten und warten müssen Fahrzeuge bergab.

„Bis jetzt ist nichts passiert“, sagt Bürgermeister Edgar Slawik zum Test. Ein Vierteljahr wolle man den Verkehrsfluss beobachten. Dabei werde man im Rathaus alle Hinweise aus der Bevölkerung und von Verkehrsteilnehmern auswerten.

Am Ende soll dann entschieden werden, ob die Gehwege in der Unterführung verbreitert werden können. Dort müssen sich Fußgänger auf schmalen Gehwegen direkt an der Straße bewegen. Seit Jahren ist dies in der Gemeinde ein Ärgernis.

Sollte es zu einem Ausbau der Gehwege kommen, müsste den Löwenanteil dafür die Gemeinde übernehmen. Zur Höhe der Umbaukosten konnte die Kämmerei noch nichts Konkretes sagen. (lgr)

Quelle: HNA

Kommentare