Hessen-Forst macht Wege am Homberger Schlossberg sicher

Blick von oben: Rund um den Homberger Burgberg stehen Forstarbeiten an. Foto: privat

Homberg. Forstarbeiter rücken Mitte des Monats auch mit der Kettensäge an: Die Arbeiten im städtischen Wald am Homberger Burgberg dienten der Waldpflege und der Verkehrssicherheit, erklärte Bürgermeister Dr. Nico Ritz.

Mitarbeiter des Forstamtes Neukirchen werden Bäume fällen, von denen eine Gefahr ausgehen könnte. Der Schlossberg sei als grünes Herz der Stadt ein oft besuchtes Wander- und Ausflugsziel. Die Fällarbeiten sollen dafür sorgen, dass die Besucher die Pfade, Wege und Parkplätze ohne Risiko nutzen könnten, so der Homberger Bürgermeister.

Eine Kontrolle und das Fällen alter Bäume sei wichtig, betont auch Revierleiter Norbert Hänel vom Forstamt Neukirchen. Bei einer umfangreichen Baumschau seien deshalb alle Exemplare gesichtet und ausgewählt worden, von denen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial für Waldbesucher ausgehe.

Stadt und Forstamt bitten alle Waldbesucher ausdrücklich darum, sich während der Arbeiten an die Absperrungen zu halten und keine Abkürzungen zu nehmen. Damit bringe man sich in Gefahr, warnt Bürgermeister Ritz.

Diese Gefahr sei auch nach Feierabend und am Wochenende nicht gebannt: Durch herabfallende Äste und umstürzende Bäume bestehe in den gesperrten Waldabschnitten Lebensgefahr. Zudem müsse man mit Verschmutzungen der Wege rechnen, die aber nach Abschluss der Arbeiten wieder beseitigt würden.

Die Forstarbeiten sollen bis zum 28. Februar abgeschlossen sein. Bis dahin werden auch alte Wege zurückgebaut, neue Wege und Pfade werden angeklegt oder verbessert. Die Arbeiten würden kurzfristig auch den Weg zur Burg, zur Gastwirtschaft und zum Parkplatz am Fuß der Burg beeinträchtigen.

Auch die Wege zu einzelnen Gärten sowie die Verbindung zum Friedhof müssten zeitweise gesperrt werden.

Quelle: HNA

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