Bank will in Gudensberg 48 neue Wohnungen bauen

Gudensberg. Günstiger Wohnraum ist in Gudensberg Mangelware. Ein Projekt der VR-Bank Chattengau könnte zur Entlastung beitragen.

Das örtliche Kreditinstitut will in der so genannten Steinzeitsiedlung bis zu 48 Wohnungen unterschiedlicher Größe bauen. Mitte nächsten Jahres soll mit den Arbeiten begonnen werden, die ersten Mieter könnten 2018 einziehen, sagt Bank-Vorstand Kai Mardorf.

In ihrer Sitzung am Freitagabend beschlossen die Gudensberger Stadtverordneten einstimmig den Verkauf des 5600 Quadratmeter großen Grundstücks an die VR-Bank Chattengau.

Die Detailplanung für die dreigeschossige Bebauung werde jetzt erarbeitet, sagte Mardorf. Zu den Baukosten könne er noch keine Angaben machen. Für die erforderlichen Pkw-Stellplätze soll eine Tiefgarage gebaut werden.

Das Konzept überzeugte die Stadtverordneten, insbesondere, weil verschiedene Wohnungsgrößen angeboten werden sollen, also sowohl für Singles als auch für Familien. Eigentumswohnungen seien nicht geplant.

Die VR-Bank ist nicht nur der Investor, sondern will die Wohnungen auch dauerhaft selbst vermieten. „Wir sehen eine große Nachfrage“, sagt Kai Mardorf. In den kommenden Wochen werde man weitere Markterhebungen vornehmen. Der Mietpreis sei noch nicht festgelegt. Durchschnittlich zahle man in Gudensberg derzeit etwa sieben Euro pro Quadratmeter, so der Bankchef. Die VR-Bank hat sich verpflichtet, die Ergebnisse der Markterkundung dem Bauaussschuss der Stadt vorzulegen.

Nicht nur Mietwohnungen sind in Gudensberg rar, auch in den Baugebieten ist die Nachfrage groß. „Die Plätze werden uns aus den Händen gerissen“, sagt Ralf Lengemann, der Büroleiter der Stadtverwaltung. Gudensberg profitiert von einer guten Infrastruktur, der Nähe zu Kassel und der Anbindung an die Autobahn.

Quelle: HNA

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