Barbara Kaufmann-Wechsel ist neue Schulleiterin in Gilserberg

Neue Schulleiterin: Barbara Kaufmann-Wechsel leitet seit diesem Schuljahr die Gilserberger Grundschule. Den Luftballon mit dem Smiley-Gesicht hatte sie bei der Begrüßung der Abc-Schützen dabei. Foto: Schittelkopp

Gilserberg. 117 kleine Kinder auf einen Schlag hat Barbara Kaufmann-Wechsel nun zu betreuen. Die 39-Jährige ist die neue Schulleiterin der Hochland-Schule in Gilserberg.

„Es ist alles noch ganz neu und aufregend“, sagt die Lehrerin. Ein Aspekt ist ihr bei ihrer Arbeit sehr wichtig, die Grundschule soll bei den Kindern den Spaß am Lernen und an Neuem wecken. Dabei legt sie Wert auf eine Gestaltung des Unterrichts, bei dem die Kinder individuell gefördert werden.

„Die Schüler sollen merken, was sie gut können, darin gefördert werden, aber auch Lernhilfen bekommen“, sagt sie. Die Klasse 1a hat Kaufmann-Wechsel übernommen, sie unterrichtet die 13 Kinder 15 Stunden pro Woche.

Es sei immer wieder ein besonderes Erlebnis eine erste Klasse zu übernehmen, berichtet die Pädagogin aus ihrer Erfahrung: „Die Kinder müssen allerhand erst lernen.“ Das fängt an, wo sie den Ranzen hinstellen können, bis hin dazu, dass Arbeitsblätter in einem Ordner abgeheftet werden. Es sei wichtig, den Schülern in dieser Phase Eigenständigkeit und Selbstständigkeit zu vermitteln.

Vorher war sie Lehrerin an der Eckhard-Vonholdt-Schule in Treysa und am Studienseminar in Fritzlar für die Lehrerausbildung zuständig.

„Kleine Lerngruppen“

Sie wünscht sich, dass das Kollegium und sie zu einem Team zusammenwachsen. Denn auch eine neue Lehrerin gibt es an der Hochland-Schule. Darüber hinaus gehend möchte sie Bewährtes an der Schule bewahren. So schätze sie die Bewegungspausen sowie auch die Größe der Klassen. „Die kleinen Lerngruppen ermöglichen ein gutes Arbeiten“, sagt die 39-Jährige. Sie möchte allerdings auch den Schulalltag neu gestalten. Kaufmann-Wechsel studierte Grundschullehramt in Kassel mit dem Schwerpunkt Musik. Der passionierten Klavier- und Querflötenspielerin liegt die musische Ausbildung am Herzen. „Ich kann mir vorstellen, die musikalische Ausbildung auszubauen“, fügt sie an. Eine Idee sie hierfür, einen Schulchor fest in die Stundentafel einzubauen. Die Schüler stehen an erster Stelle: „Wenn sie nach vier Jahren hier gelernt haben, dass sie etwas wert sind und etwas können, bin ich zufrieden“, sagt sie. (cls)

Quelle: HNA

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