Bauarbeiten begonnen: Neue Verkehrsregelung an den Wolfhager Schulen

Hier soll die Busschleife entstehen: Unser Bild zeigt den Platz vor der neuen Sporthalle. Polier Karsten Weinreich vermisst das Gelände. Die Stadt Wolfhagen will ihren Teil der Finanzierung des Baus mit Arbeitskraft der Bauhofmitarbeiter mit einem Wert von etwa 20 000 Euro einbringen. Foto: Auel

Wolfhagen. Zehn Jahre lang wurde geplant, verworfen und wieder neu geplant. Jetzt werden die Entwürfe endlich in die Tat umgesetzt. Die Bushaltestellen und Parkplätze rund um die Schulen in Wolfhagen werden neu gestaltet. Rund 185.000 Euro sollen die Arbeiten kosten. Die Veränderungen im Überblick.

• Auf dem Gelände zwischen der neuen Sporthalle und der Ippinghäuser Straße entsteht eine große Buswendeschleife mit zwei Bushaltestellen.

• Die ehemaligen Bushaltestellen vor der Grundschule werden in eine Art Busparkplatz umgewandelt. Hier warten die Busse, bis sie in die Schleife einfahren können.

• In der Nähe der Fußgängerampel werden Halteplätze für Eltern eingerichtet. Außerdem wird der Eingang zum Schulhof der Grundschule verlegt. Er soll zwischen den Bungalows der Grundschule und der Turnhalle entlang führen.

Die alte Verkehrssituation sorgte bei Verantwortlichen der Stadt, des Kreises und der Wolfhager Schulen lange für Unmut. An der Ippinghäuser Straße herrschte bei Schulbeginn und Unterrichtsende Chaos. Busfahrer und Eltern mit ihren Autos rangelten um die wenigen Halteplätze vor dem Schulgelände, Schüler drängelten an der nahe gelegenen Ampel.

Warum es dennoch so lange dauerte, eine passende Lösung für das Problem zu finden, versucht Harms Böttger vom Schulelternbeirat der Grundschule zu beantworten: „Zum einen haben viele verschiedene Stellen dabei mitzureden.“ Zum anderen sei nicht von allen Beteiligten die Dringlichkeit des Projekts erkannt worden.

Einer der verworfenen Pläne sah vor, einen zentralen Busbahnhof hinter der alten Schulturnhalle zu bauen. Dazu kaufte die Stadt Wolfhagen der Deutschen Telekom ein Grundstück ab und bezahlte dafür 8500 Euro.

Bei genauerer Betrachtung stellte man nach dem Kauf fest, dass das Gelände für eine Lösung des Verkehrsproblems ungeeignet ist. Der Kauf sei aber trotzdem kein Fehler gewesen, sagte Bürgermeister Reinhard Schaake der HNA. „Ein Grundstück in der Lage kann man immer gut gebrauchen.“

Die Bauarbeiten rund um die Wolfhager Schulen sollen pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres Mitte August fertig sein.

Quelle: HNA

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