Bauern hoffen auf Regen: Wegen trockener Böden wird Ernte geringer

Schwalm-Eder. Dürre auf den Feldern im Schwalm-Eder-Kreis: Pflanzen kümmern und sterben ab, die Ähren des Wintergetreides sind kläglich ausgebildet und haben weniger Körner. Die Natur dürstet nach Wasser. Ernteeinbußen sind jetzt schon abzusehen, die Schäden nicht mehr wett zu machen.

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Niederschlag fehlt überall, denn in den vergangenen zweieinhalb Monaten hat es gerade mal ein Drittel der sonst üblichen Regenmenge gegeben, sagt Dr. Bernd Wenck, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes. Die Folgen sind in der gesamten Landwirtschaft sichtbar, allerdings in unterschiedlicher Auswirkung. Doch besonders auf flachgründigen und sandigen Böden, die wenig Wasser speichern können, sieht es schlecht mit der Ernte und dem Grünschnitt aus. Bis zur Hälfte des Ertrags könne auf diesen Böden fehlen, rechnet Wenck vor.

Doch die drohenden Verluste seien je nach Pflanze, Lage und Bodenbeschaffenheit unterschiedlich. Besonders betroffen ist das Wintergetreide. Es vermindert die Zahl der Halme und verkürzt die Ähren, um weniger Körner zu produzieren. „Umkehren lässt sich das nicht mehr“, sagt Wenck.

Keine gute Ernte lasse sich jetzt schon für den Raps voraussagen. Schon die Aussaat lief nicht unter optimalen Bedingungen. (ras)

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Quelle: HNA

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