Wegen Übernahme durch die Stadtwerke wurde Nachtragshaushalt notwendig

Bauhof verändert Bilanzen

Gehört jetzt zu den Stadtwerken Neukirchen: Das Parlament hat den Magistrat beauftragt, einen Bedarf- und Entwicklungsplan für den Bauhof zu erarbeiten. Archivfoto:  Rose/nh

Neukirchen. Die Übernahme des städtischen Bauhofs durch die Stadtwerke Neukirchen sorgt laut Bürgermeister Klemens Olbrich für eine veränderte bilanzielle Darstellung. Durch die neue Lesart wird das Jahresergebnis der Stadt mit 169 000 Euro belastet werden. Außerplanmäßig muss die Stadt Neukirchen deshalb einen Nachtragshaushalt vorlegen. Bürgermeister Olbrich stellte am Donnerstagabend den Stadtverordneten den Entwurf vor.

Ursprünglich sei angedacht gewesen, die Übernahme über zinslose Darlehen durch die Stadt zu finanzieren. Experten haben nun festgestellt, dass das nicht möglich sei, erklärte Bürgermeister Olbrich.

Das Haushaltsjahr 2013 schließt für die Stadt Neukirchen mit einem Defizit von 950 000 Euro ab. Einnahmen von 9,07 Millionen Euro stehen Ausgaben von 10,02 Millionen Euro gegenüber.

Bei den Ausgaben der Stadt schlagen unter anderem Aufwendungen für Personal in Höhe von 2,4 Millionen Euro zu Buche. Der Gesamtbetrag der Kredite, deren Aufnahme im Haushaltsjahr zur Finanzierung von Investitionen nötig ist wird auf 682 000 Euro festgesetzt.

Verbessert haben sich laut Bürgermeister die Einnahmen der Stadt durch die Gewerbesteuer. Den Berechnungen zufolge werden sie sich um 50 000 Euro auf eine Millionen Euro erhöhen.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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