Baustart für Löwe-Kreuzung: Umbau ist seit Freitag im Gange

+
Ein Nadelöhr in Melsungen: Die Löwekreuzung, die zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut wird. Dabei müssen Verkehrsteilnehmer in den Sommerferien mit Verkehrsbehinderungen rechnen.

Melsungen. Die Stadt Melsungen, das Land Hessen und der Bund haben am Freitag mit den Arbeiten zum Umbau der Melsunger Löwe-Kreuzung begonnen. Dort soll bis zum Jahresende für 1,8 Mio. Euro ein Kreisverkehrsplatz entstehen.

Mit Verkehrsbehinderungen müssen Auto- und Lkw-Fahrer erst in den Sommerferien rechnen, kündigte das Kasseler Amt für Straßen- und Verkehrswesen an. Denn zunächst werden laut Projektleiter Bernhard Klöpfel provisorische Unleitungen und Zufahrten gebaut, um die Löwe-Kreuzung anschließend voll absperren zu können.

Verkehrsteilnehmer sollen den Kreuzungsbereich dann auf Straßen unter der St. Georgs-Brücke und auf dem Gelände des künftigen Feuerwehrstützpunktes umfahren.

Schon am Freitag baten Verkehrsminister Dieter Posch und Bürgermeister Dieter Runzheimer um Verständnis für mögliche Verkehrsbehinderungen in den Sommerferien. Mit dem Bau des Kreisverkehrsplatzes nehme man aber endlich ein Vorhaben in Angriff, das in Melsungen seit 30 Jahren diskutiert werde, teilte Dieter Posch mit.

Der Kreisel werde ein städtisches Nadelöhr beseitigen und einen reibungslosen Verkehrsfluss von Bebra nach Kassel ermöglichen. 15 500 Pkw und 1500 Lkw sollen nach laut Verkehrsministerium täglich im Bereich der Löwe-Kreuzung unterwegs sein. (lgr)

Quelle: HNA

Kommentare