Bürgermeister beantwortete im Parlament Anfragen

Baustart für kulturelles und soziales Zentrum Anfang April

Einst Internatsgebäude: Nach dem Bauzeitenplan beginnt der Umbau zum kulturellen und sozialen Zentrum Wolfhagen am 4. April. Fotos:  Norbert Müller/Archiv

Wolfhagen. Anfragen, die Bürgermeister Reinhard Schaake zu beantworten hatte, bestimmten die Sitzung der Wolfhager Stadtverordneten am Donnerstagabend in der Stadthalle.

Das Bündnis Wolfhager Bürger (BWB) hatte gleich ein ganzes Fragenpaket eingereicht, das der Verwaltungschef abarbeitete.

Studie wird vorgestellt

Schon 2010 sei die Verwaltung beauftragt worden, für das Hauptprojekt der Dorferneuerung in Gasterfeld, den Versammlungsraum, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben. Das BWB wollte nun wissen, wann die Studie vorgestellt wird. Im Ortsbeirat und im Gasterfelder Arbeitskreis Dorferneuerung, sagte Schaake, werde dies am 26. März der Fall sein.

Um ausgebaute, noch brauchbare Straßenlaternen ging es in der nächsten Anfrage. Es gebe Kommunen, die durch den Verkauf der Leucht-einheiten den finanziellen Aufwand für die Erneuerung reduzieren, so das BWB, das danach fragte, ob das auch in Wolfhagen so gemacht werde.

Nur ein geringer Teil der sanierten Leuchten, erfuhren die Parlamentarier, seien noch nicht am Ende der technischen Lebensdauer und somit noch einsetzbar. Dabei handele es sich überwiegend um Natriumdampf-Leuchten. Hier prüfe man eine Weiternutzung in Gefahrenbereichen, um diese Areale durch das gelbe Licht der Lampen im Rahmen der Verkehrsraumsicherung optisch hervorzuheben.

Ausgemusterte Laternen

Ein Weiterverkauf ausgemusterter Laternen sei bislang noch nicht erfolgt. Eine Weitergabe an Vereine oder andere Institutionen könne im Einzelfall geprüft werden, erklärte Schaake.

Weiter interessierte das BWB der Stand der Dinge bei der Einrichtung des kulturellen und sozialen Zentrums Wolfhagen (Kusz) im ehemaligen Internatsgebäude. Der Bürgermeister informierte, dass der Bauzeitenplan einen Baubeginn am 4. April vorsehe. Die Musikschule werde voraussichtlich nach den Herbstferien ihre Arbeit im ersten und zweiten Obergeschoss West aufnehmen.

Kinderbetreuung

Im Zuge der planerischen Entwicklung habe sich herausgestellt, dass die Einrichtungen für die Kinderbetreuung – unter anderem der Montessorie-Kindergarten, der zurzeit in der Stadthalle zuhause ist – nur in das Erdgeschoss kommen können. Deshalb müssten der angedachte Info-Point und das Café entfallen.

Schließlich berichtete Schaake noch über die aktuelle Lage in Sachen ehemaliges Amtsgericht, das inzwischen Eigentum der Baunataler Diakonie sei. Der Umbau habe bislang noch nicht begonnen. Es sei ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Projekt, Bewilligungen und schriftliche Freigabe seien Voraussetzung für den Start. Mitte April sei laut Diakonie ein Termin mit dem Landeswohlfahrtverband vorgesehen. Erst danach könne mit der Realisierung des Vorhabens begonnen werden.

Quelle: HNA

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