Beachvolleyball und neue Liegewiese im Freibad Heimarshausen

Weihen das Spielfeld ein: Laura Melcher und Sören Brinkmann auf dem Beachvolleyballfeld. Foto:  Knoll

Heimarshausen. Eineinhalb Jahre Planung, 100 Tonnen Sand und über 500 Stunden Arbeit: Der Förderverein Freibad Heimarshausen kann mit Stolz auf den Abschluss des ersten gemeinsamen Großprojektes blicken. Auf einer vorher brach liegenden Flächen entstand mit viel Eigenleistung ein neues Beachvolleyballfeld für die Besucher.

Für den Vorstand des Fördervereins sind Sinn und Zweck des Feldes klar. „Durch das neue Beachvolleyballfeld soll das Schwimmbad in Zeiten klammer Kassen attraktiver gestaltet werden“, sagt Petra Alhoff-Melcher, Vorsitzende des Fördervereins. Doch der Weg vom ersten Spatenstich im Februar bis zur Fertigstellung war lang. Auf dem Gelände befand sich ein abgegrenzter und schon seit Jahren verwaister Spielplatz, es fielen zuallererst Rodungsarbeiten an. Der alte Zaun wurde entfernt und eine neue Einzäunung geschaffen, insgesamt wurde das Schwimmbad um eine neue Liegefläche und das 128 Quadratmeter große Spielfeld erweitert.

Das Gelände wurde von der Stadt Naumburg zur Verfügung gestellt, die auch künftig als Betreiber des Freibades für die Pflege des Spielfeldes aufkommen wird. Die Stadt unterstützte den Förderverein auch mit den nötigen Baggerarbeiten. Der Rest wurde von Mitgliedern geleistet. Dabei kamen neben gut 500 Arbeitsstunden auch Kosten in Höhe von 5000 Euro zusammen, die teils durch Spenden abgedeckt wurden. Der Sand für das Spielfeld und Holz für eine Reihe Sitzbänke wurden von örtlichen Betrieben zur Verfügung gestellt.

Das Beachvolleyballfeld kann täglich von 11 bis 19 Uhr genutzt werden. Die offizielle Eröffnung des Feldes ist am Sonntag, 22. Mai. Dann gibt es auch ein Beachvolleyballturnier mit Teams von drei bis vier Spielern ab 13.30 Uhr. Für Besucher ist der Eintritt an diesem Tag frei. Anmeldungen für das Turnier: Petra Althoff-Melcher, Tel. 05622/2343 oder auch per Mail an die Adresse u.melcher@fms-cnc.de. (mk)

Quelle: HNA

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