Heeresmusikensemble Kassel spielte Benefizkonzert in Berge vor voll besetzter Kirche

Von Beethoven bis Bond

Blasen und trommeln für den guten Zweck: Erstklassig besetzt spielte das Heeresmusikkorps Kassel in der Berger Kirche, um Spenden für den Mardorfer Kindergarten zu sammeln. Foto: Meinicke

Berge. Ein schwungvolles und modernes Konzert erwartete die Besucher der Berger Kirche. Das Kammermusikensemble des Heeresmusikkorps’ Kassel unter der Leitung von Oberstabsfeldwebel Peter Cloos spielte für einen guten Zweck. „Die Spenden sind für den Kindergarten in Mardorf, sowie für die Außenanlagen der Kirche gedacht“, sagte Pfarrer Günter Kolbe.

Hauptfeldwebel Andreas Alschinger moderierte den Abend mit Schwung und Witz. Das Heeresmusikkorps gestalte Militärmusik, wie sie sicher nicht erwartet werde. Das Orchester war vielen bekannt aus vorherigen Konzerten in der Homberger Stadthalle, wo die große Besetzung mit bis zu 60 Musiker auftrat.

Liebevolle Kompositionen

In Berge wurden jedoch vom Flöten-Duett bis zum Klarinetten-Sextett Kompositionen in kleinem Rahmen vorgeführt. Die Bandbreite reichte dabei von klassischen Stücken wie etwa von Friedrich Kuhlau, dem „Beethoven der Flöte“, bis zur Schlittenfahrt des Amerikaners Leroy Anderson. So zeigte sich das exzellente Können der uniformierten Künstler in allen musikalischen Facetten. Eine Besonderheit stellte dabei der Harfenist Hauptfeldwebel Andreas Waßmuth dar.

Das dicht gedrängte Publikum klatschte mit. Als dann mit Kreuz und Kanzel im Hintergrund Filmmusiken aus James Bond und Star Wars erklangen war klar: So modern wie in Berge kann es in der Kirche auch klingen. (me)

Quelle: HNA

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