TSV-Bogensparte startete mit einem Tag der offenen Tür in die Freiluftsaison

Begeistert von Pfeil und Bogen

Das Ziel vor Augen: Petra Meyer aus Philippinenburg lässt sich von Heinz-Georg Jakob in die Bogenschießkunst einweisen. Foto: zih

NIEDERELSUNGEN. Petra Meyer aus dem Wolfhager Stadtteil Philippinenburg war dem Drängen ihres Sohnes nachgekommen. Also gingen die beiden zur Eröffnung der Freiluftsaison der Bogensparte des TSV Niederelsungen, verbunden mit einem Tag der offenen Tür auf den Wettkampf- und Trainingsplatz im Industriegebiet Am Riesen.

Petra Meyers Sohn wollte ihr zeigen, was er bisher im Training mit Pfeil und Bogen gelernt hat. Elf Kinder besuchen die von den Bogenschützen in Kooperation mit der Wilhelm-Filchner-Schule initiierte AG Bogensport.

Fachliche Ausbildung

Die AG gibt es seit rund einem Jahr. Unter fachlicher Ausbildung und Aufsicht von lizensierten TSV-Übungsleitern wird einmal pro Woche am Nachmittag in der neuen WFS-Großsporthalle trainiert.

Auch Petra Meyer, die bisher noch nie einen Lang-, Blank-, Recurve- oder Compoundbogen in der Hand hatte, wollte das Geheimnis dieser faszinierenden Sportart ergründen – so wie viele andere Eltern, Kinder, Jugendliche sowie Besucher aus der beim Tag der offenen Tür.

Pfeil auf der Scheibe

Meyer setzte ihren ersten Pfeil zwar nur an einen Standfuß der hölzernen Scheibenhalterung, alle anderen von der Bogensehne schnellenden Pfeile landeten jedoch zu ihrer Überraschung auf der Scheibe, und zwar im kleinen Zentrum in der Ringmitte. Sie zeigte somit, welches Talent noch unentdeckt in ihr steckte.

Viele Besucher machten es Petra Meyer nach und probierten n diesem Tag der offenen Tür das Bogenschießen. Nicht mit den bekannten Sportgeräten Recurve- oder Compound-, sondern mit Lang- oder Blankbogen – der archaischsten Form des Bogens, also ohne Visiere und Stabilisatoren. Diese Geräte gelten nicht als Schusswaffen.

Neben dem Schuss auf die Scheibe wurde auch auf Tiere aus Kunststoff gezielt, vor allem während einer jagdlichen Exkursion auf einem Waldparcours im angrenzenden Heidelbeerberg. Jäger- und Sammlerstimmung vermittelte auch das ständig lodernde große Lagerfeuer. (zih)

Quelle: HNA

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