Beim Ippinghäuser Entenrennen kämpften 500 Plastiktiere um Sieg

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Tempo, Tempo: Vor allem die Kinder feuerten entlang der Rennstrecke ihre quietschgelben Enten an und Begleiteten sie zum Ziel.

Ippinghausen. Das Rennfieber grassierte am Pfingstsamstag bei Jung und Alt in Ippinghausen. Denn inzwischen zum siebten Mal fand als Programmteil des Schützenfestes das Entenrennen auf dem Elbebach statt.

Allerdings kämpften auf der rund 800 Meter langen Strecke mit Start am Dorfplatz und Zieleinlauf an der Kindertagesstätte kein Federvieh um Sieg und Platz, sondern kleine Plastikenten.

Bevor der Massenstart aus einer Mülltonne von der Bundesstraßenbrücke aus ins kühle Nass erfolgte, erhielt jede Ente eine Startnummer. Nummer und Name des jeweiligen Käufers wurden von den für das Spektakel verantwortlichen Schützenschwestern Tanja Opfermann sowie Claudia Sievers in eine Liste eingetragen. Und dann konnte die spannende Gaudi beginnen.

Die großen, vor allem jedoch die kleinen Rennentenbesitzer hofften nun, dass ihre Ente auf den Wellen der kleinen Elbe die ideale Stömungslinie und beste Fließgeschwindigkeit finden möge und sich nicht auf dem Weg zum Ziel im dichten Gestrüpp des Bachbewuchses verfangen würde. Dafür hatten die Organisatoren extra etwas Wasser aus den Fischteichen abgelassen, damit sich im Bach eine kleine Welle bilden konnte.

Dennoch blieben einige Tiere an den pflanzlichen Hindernissen hängen. So mussten nicht nur die Entenbesitzer ein um das andere Mal mit Stöcken gestrandete Enten befreien, auch die Schützenbrüder sorgten mit langen Stangen dafür, dass keine Plastikente auf der Strecke blieb.

Hektik und Spannung war dann bei den Rennentenbesitzern sowie Zuschauern beim Zieleinlauf angesagt. Schwerstarbeit hatten die als Jury eingeteilten Schützenbrüder und -schwestern zu leisten. Denn in einem großen Pulk strebten die Figuren der Ziellinie entgegen und wurden zur besseren Kontrolle kurz vorher etwas kanalisiert.

Denn die Reihenfolge bei der Zielankunft war schon von Bedeutung. Schließlich gab es für die drei schnellsten Enten jeweils ein Hauptpreis. Platz eins belegte die Ente von Robin Heinicke, er darf mit vier Personen den Bottroper Movie-Park besuchen. Als Zweiter kam das Plastiktier von Lea Lötzerich an, die einen Besuch im Kletterpark am Edersee gewann. Als Drittplatzierte durfte sich Stina Nolte über eine Tageskarte in der Kasseler Kurhessen-Therme freuen. (zih)

Quelle: HNA

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