Beim Osterfeuer in Bad Zwesten flogen die Funken

Sie hatten die Flammen im Griff: Die Feuerwehrleute Michael Brokmann, Marius Martin und Horst Schäfer (von links) entzündeten das Osterfeuer in Bad Zwesten. Fotos:  Zerhau

Bad Zwesten. Wenn die Feuerwehr eines im Griff hat, dann sind das Flammen. Das bemerkten die Besucher des Osterfeuers in Bad Zwesten schnell: Dort veranstalten die Brandschützer seit Jahren das Spektakel. Mit großem Erfolg.

Auch am Samstagabend zog das Ereignis wieder viele Besucher an. 

Premiere: Die elf Monate alte Mara besuchte mit Opa Burkert Blumenstein das erste Osterfeuer ihres Lebens.

Die Feuerwehrleute Michael Brokmann, Marius Martin und Horst Schäfer zündeten den über sechs Meter hohen Holzstoß bei idealem, trockenen Wetter und einer stattlichen Besucherkulisse bei Einbruch der Dämmerung an. Als sich die Flammen durch das Gehölz durchgebrannt hatten, setzte ein beeindruckender Funkenregen ein - keine Feuerwerksrakete hätte das besser gestalten können.

Zum Glück hatte es am Karfreitag ausgiebig geregnet, so dass keine Brandgefahr auf dem Gelände bestand. Zahlreiche Schwedenfeuer boten eine romantische Kulisse. Am Kurhaus gab es Stände mit Speisen und Getränken für die Besucher, die davon reichlich Gebrauch machten.

Viel Arbeit für die Wehr

Für die Feuerwehr bedeute das Ereignis im Vorfeld stets viel Arbeit, sagte Pressesprecher Christian Rinnert. Bereits zwei Wochen zuvor schlagen die Brandschützer - natürlich in Absprache mit dem Revierförster - die ersten Bäume, die letzten dann am Gründonnerstag.

Am Karsamstag beginnt dann der Aufbau des Osterfeuers. Zuerst wird ein Grundgestell in Form eines Blockhauses aufgebaut, das dem Haufen Stabilität geben soll. Die Äste der geschlagenen Bäume kommen nach innen, die gut sechs Meter hohen Stangen werden dann in Form eines Indianerzeltes aufgestellt. Bis zum Entzünden behalten die Feuerwehrleute den Haufen immer im Blick: So gehen sie sicher, dass dort nicht etwa Tiere Unterschlupf suchen - und verbrennen.

Quelle: HNA

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