Ausstellungeröffnung in Homberg: Beim Sanieren auf Dämmung achten

Ausstellungsrundgang: Staatssekretär Mark Weinmeister (Mitte) am Stand eines Anbieters von Fenster- und Rollläden. Unser Foto zeigt ihn mit von rechts Bürgermeister Martin Wagner, Hans Nießen (Geschäftsführer der Homberger Biogasanlage) und Lothar Beisheim von der Anbieter-Firma. Foto: Rohde

Homberg. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtbedarf soll in Hessen bis 2020 auf 20 Prozent gesteigert werden. Dieses Ziel nannte Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister am Samstag bei der Eröffnung der 4. Homberger Energietage in der Stadthalle.

20 Aussteller aus der Region und darüber hinaus zeigten am Samstag und Sonntag, wie der Energie- und Wärmebedarf künftig umweltfreundlich und kostensparende gedeckt werden kann. Außerdem gab es eine Reihe von Fachvorträgen.

In erster Linie müsse es darum gehen, Energie einzusparen, erklärte Weinmeister, beispielsweise durch eine bessere Wärmedämmung von Häusern. Deshalb soll die Sanierungsquote von derzeit 0,7 Prozent des Gebäudebestandes auf 2,5 Prozent angehoben werden.

Weinmeister: „Den Menschen muss klar werden, dass es auch um die Wirtschaftlichkeit ihres Wohneigentums geht.“ In Homberg sei ein Großteil des Geldes aus dem Konjunkturprogramm (1,4 Millionen Euro) für die energetische Sanierung der städtischen Gebäude investiert worden, berichtete Bürgermeister Martin Wagner.

Durch eine bessere Wärmedämmung des Daches und unter anderem den Einbau eines Wärmetauschers sollten beispielsweise die Energiekosten für die Stadthalle um 35 Prozent gesenkt werden.

Auch der Schwalm-Eder-Kreis setze an vielen Stellen auf erneuerbare Energien und sei dafür bereits mehrfach ausgezeichnet worden, erklärte der Erste Beigeordnete Winfried Becker. In den vergangenen zwölf Jahren sei der Kohlendioxid-Ausstoß an den kreiseigenen Häusern erheblich reduziert worden. Die Hälfte der benötigten Wärme-Energie werde aus Holz gewonnen, sagte Becker. (hro)

Quelle: HNA

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