135 Athleten starteten beim Volkstriathlon am Silbersee

Frielendorf. Eingeweihte nennen den sportlichen Höhepunkt am Silbersee kurz SiTri: Für alle anderen ist es der Volkstriathlon, der ein Mal im Jahr Sportler aus ganz Deutschland nach Frielendorf lockt.

Organisiert wurde die 16. Auflage vom TSV Grün-Weiß Spieskappel: Mehr als 50 Ehrenamtliche sorgten hinter den Kulissen dafür, dass sich die Athleten wohl fühlten, darunter Helfer vom Roten Kreuz, den Feuerwehren, dem SC Neukirchen sowie dem Hessischen Triathlonverband und der Gemeinde. Schirmherr war Bürgermeister Birger Fey.

105 Einzelwettkämpfer und zehn Staffeln gingen am Ufer des Sees, am Badestrand, an den Start. Für die Teams war es eine Premiere: Mit der Idee der Staffel wollen die Organisatoren noch mehr Breitensportler anlocken. Der Startschuss fiel um Punkt 10 Uhr bei optimalen Bedingungen: Bei 16 Grad Lufttemperatur und 22 Grad im Wasser kämpften sich die Athleten durch die Fluten. Die Distanz: 700 Meter.

Für die Sicherheit der Sportler sorgte die DLRG, die mit zwei Booten auf dem See unterwegs war. Schon nach wenigen Minuten erreichten die ersten Schwimmer wieder das Ufer, an dem nicht nur Angehörige und Freunde die Daumen drückten, sondern auch viele Frielendorfer mitfieberten.

Teilweise in Badeklamotten schnappten sich die Athleten in der Wechselzone ihre Räder und gingen auf die 24 Kilometer lange Strecke rund um die Zechengemeinde - durch Frielendorf, Spieskappel, Allendorf, Verna und Welcherod. Dabei zählte in erster Linie zwar der sportliche Ehrgeiz, jedoch richtete sich der Volkstriathlon schlicht an alle, die sich fit und gesund fühlten. Mitmachen konnten Teilnehmer ab 16 Jahren.

Volkstriathlon am Silbersee in Frielendorf

Dass es keine Altersbeschränkung gab, bewies das Teilnehmerfeld: Als ältester Athlet ging Karl-Heinz Reusch für den LT Düsseldorf an den Start - mit 80 Jahren. Reusch kommt regelmäßig nach Frielendorf. Wie viele anderen schätzt er die familiäre Atmosphäre rund um den Wettkampf. Denn die kam tatsächlich nicht zu kurz: Viele Menschen feuerten ihre Favoriten an und hielten athletische Höhepunkte im Bild fest.

So verging de Zeit während der Radetappe auch wie im Fluge. Und nach knapp 50 Minuten bogen die ersten Radler schon wieder um die Ecke, um sich auf den Schlussspurt von fünf Kilometern vorzubereiten. Mit viel Applaus wurden die Athleten schließlich im Ziel begrüßt - glücklich und zufrieden, den 16. SiTri geschafft zu haben. (zsr)

Quelle: HNA

Kommentare