Mehr als 44 Millionen Bücher verkauft

Autor Wolfgang Hohlbein besuchte die Klasse 5b in Verna

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Zu Gast an der Ohetalschule: Bei einer Lesung nahm sich der Erfolgsautor Wolfgang Hohlbein (Mitte) viel Zeit für die Schüler. Gemeinsam mit ihren Klassenkameraden der 5b erlebten Jan Tröster und Selina Beilmann (vorne) einen fantastischen Vormittag. 

Verna. Wer Fantasyliteratur mag, kommt an Wolfgang Hohlbein nicht vorbei. Der berühmte Autor besuchte jetzt die Klasse 5b in Verna. 

Mehr als 44 Millionen Bücher hat der 63-Jährige bis heute verkauft und gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart. Neben fantastischen Geschichten und Science-Fiction hat Hohlbein aber auch Kinder- und Jugendbücher geschrieben. In dieser Woche war der bekannte Autor in der Klasse 5b der Ohetalschule in Verna zu Gast.

Der Gewinn

Ermöglicht hatte die außergewöhnliche Deutschstunde die Frielendorferin Nicole Alban. Vor einiger Zeit habe sie bei einem Preisausschreiben eines Verlags mitgemacht und die Lesung gewonnen, erzählte die Mutter eines Schülers.

Die Erwartungen

Vor fünfundzwanzig Kindern las der der 63-Jährige aus dem 2014 erschienenen Jugendroman „Die wilden Schwäne“. Gespannt lauschten die Schüler Hohlbein und auch die anwesenden Lehrer hingen dem sympathischen Neusser buchstäblich an den Lippen. „Ich hoffe, dass es spannend wird und wir etwas über den Autor erfahren“, brachte Schülerin Jolanda Walter die Erwartungen der Klasse auf den Punkt.

Die Verehrerin

Als wohl glühendste Verehrerin Hohlbeins offenbarte sich Mathelehrerin Lisa Walter. Sie habe extra fünf Bücher zum Signieren mitgebracht, erzählte die junge Pädagogin dem Erfolgsautor sichtlich aufgeregt.

„Es ist schön, wenn Menschen wieder ein Buch in die Hand nehmen.“

Dank der beiden Klassenlehrer Vico Kempe und Yvonne Rohstock war die 5b auf die Lesung gut vorbereitet. Hohlbein war Thema im Unterricht. Vom Verlag gab es darüber hinaus für jeden Schüler ein handsigniertes Exemplar des von Wolfgang und Heike Hohlbein geschriebenen Romans. „Die Mädchen haben das Buch in zwei Tagen durchgelesen“, sagte Rohstock schmunzelnd.

Der Autor

Im Schnitt veranstalte er drei Lesungen im Monat, erzählte Wolfgang Hohlbein: „Mein Verlag weiß, dass ich so etwas gern mache.“ Der Kontakt zu den Lesern und direkte Rückmeldungen seien ihm sehr wichtig, so der 63-Jährige weiter: „Es ist schön, wenn Menschen wieder ein Buch in die Hand nehmen.“

Den ganzen Vormittag nahm sich Hohlbein Zeit für die Schulklasse und beantwortete geduldig alle Fragen. So erfuhren die Schüler, dass der bekannte Autor überwiegend nachts an seinen Büchern schreibt - und den Begriff Fantasy mag er ganz und gar nicht.

Quelle: HNA

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