Flüchtlinge beschäftigten Polizei

Belästigung und Körperverletzung beim Viehmarkt in Wolfhagen

Wolfhagen. Zwischen 75.000 und 100.000 Besucher sind beim Wolfhager Viehmarkt gewesen. Das schätzt Marktmeister Andreas Schmidhuber von der Stadt Wolfhagen.

Er ist mit dem Fest vollauf zufrieden. Ein „grundsätzlich positives Fazit" zieht Volker Pieper, Leiter der Wolfhager Polizeistation. „Trotz der guten Besucherresonanz haben sich die polizeilichen Einsätze im Rahmen gehalten." Einige Vorfälle gab es mit Flüchtlingen.

Neben den bereits bekannten Vorkommnissen in den Nächten zu Freitag und Sonntag, bei denen Frauen von Flüchtlingen begrapscht worden sein sollen, musste die Polizei sich mit weiteren Vorfällen befassen. So soll ein 19-jähriger Flüchtling am frühen Samstag eine Frau aufdringlich angetanzt haben, ein 26-Jähriger soll einem Wolfhager mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben und eine 27-jährige Security-Mitarbeiterin soll von zwei 22 und 21 Jahre alten Flüchtlingen belästigt worden sein. Es sei zu einer Rangelei gekommen, als Security-Mitarbeiter die beiden Flüchtlinge aus dem Zelt gebracht haben.

Eine 34-jährige Wolfhagerin soll von einem polizeibekannten Algerier „mehrfach unsittlich“ gegen ihren Willen berührt worden sein. Die Frau wehrte sich körperlich gegen die Angriffe, berichtet Pieper. Der Verdächtige habe daraufhin versucht, „diesen Widerstand mit Gewalt zu brechen“. Seine Abschiebung, die ohnehin angestanden habe, sei daraufhin am Montag in die Wege geleitet worden.

Außerdem wurde ein 18-jähriger Flüchtling aus dem Verkehr gezogen, der Viehmarktbesucher angerempelt haben soll und der Polizei gegenüber aggressiv wurde. Mit allen Verantwortlichen sei im Vorfeld vereinbart worden, in solchen Fällen konsequent einzuschreiten, so Pieper. Dennoch sei es bei insgesamt wenigen Straftaten geblieben, beim Festzug gab es keine Vorkommnisse.

Quelle: HNA

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