Berlin-Tiergarten-Schüler spielten das Musical „Leben im All“

Peppige Reise durch die Galaxie: Etwa 60 Mädchen und Jungen der Remsfelder Berlin-Tiergarten-Schule begeisterten in der Homberger Stadthalle mit dem Musical „Leben im All“. Fotos: Ehl-von Unwerth

Homberg/Knüllwald. Sternschnuppen rasen durchs All, Planeten suchen ihre Umlaufbahn und ein gefräßiges schwarzes Loch bedroht das Universum: Zu einer amüsanten Reise durch die Galaxie luden 60 Schüler der Remsfelder Berlin-Tiergarten-Schule in die Homberger Stadthalle ein.

Mit dem Kindermusical „Leben im All“ begeisterten sie 450 Gäste in einer Abendvorstellung sowie hunderte junger Besucher aus Kindergärten und Grundschulen in zwei Vormittagsaufführungen.

Seit Beginn des Schuljahres hatten sich die Dritt- bis Sechstklässler gründlich auf den großen Auftritt vorbereitet. Chor und Schauspiel, Kostüme und Bühnenbild standen klassenübergreifend auf dem Stundenplan im musischen Bereich.

In einer Projektwoche wurden die Ergebnisse aus den vier Sparten zu dem Gesamtwerk vereint. Bei der Aufführung des fantastisch-turbulenten Abenteuers wirbelten dann allerlei Himmelskörper auf der Stadthallenbühne umher. Freche Sternschnuppen, leuchtende Sterne, Planeten wie Venus, Saturn, Mars, Erde und Pluto und der rasante Weltraumflitzer-Komet XXL brachten Frau Sonne und ihr System ordentlich ins Schwitzen. Für eine kurzfristige sphärische Trauer in dem munteren Treiben sorgte der Abschied von Opa-Stern Galaxos: Vor seinem Erlöschen verteilte er Geschenke, allen voran eine weissagende Kristallkugel. Die schnappte sich sogleich das gierige schwarze Loch, das stets darauf lauerte, Planeten zu fressen und Schnuppen zu schnappen.

Marvin sprang ein

Beinahe jedoch wäre der Bösewicht im theatralischen Universum wegen des erkrankten Darstellers unsichtbar geblieben. Chorsänger Marvin Jung sprang spontan ein und meisterte seinen unvorhergesehenen Auftritt bravourös. Kein Problem, schließlich habe er in den Proben gut aufgepasst, beteuerte er.

Mitreißende Spielfreude der jungen Akteure und viele rockige Lieder mit Ohrwurm-Qualität sorgten dafür, dass sich das Publikum mit donnerndem Applaus für ein wahrhaft galaktisches Theater-Spektakel bedankte.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

Kommentare