Besinnliche Weihnachtsfeier für 300 Bad Emstaler Senioren

Auszeichnungen: Wilfied Wehnes ehrte im Namen der Gemeinde mit Marianne Müller und Werner Kosch die älteste Teilnehmerin, beziehungsweise den ältesten Teilnehmer. Fotos: Michl

Bad Emstal. Seinem Namen alle Ehre machte der Bad Emstaler Festsaal am Thermalbad. Er präsentierte sich nämlich festlich dekoriert im weihnachtlichen Glanz.

Sehr zur Freude von 300 Frauen und Männern ab dem 70. Lebensjahr aus allen vier Ortsteilen der Kur- und Thermalbadgemeinde, die von der Einladung der Gemeinde sowie des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Gebrauch gemacht hatten, um die traditionelle Bad Emstaler Seniorenweihnacht zu feiern.

Insgesamt hatte die Gemeinde, die seit vier Jahren mit im Veranstaltungsboot sitzt, 700 Einladungen versandt. Zusammen mit Michael Hillmann, erster Vorsitzender des ASB-Regionalverbandes Kassel-Nordhessen, begrüßte Bürgermeister Ralf Pfeiffer zwar die Besucher, die Ehrung der ältesten Teilnehmerin, beziehungsweise des ältesten Teilnehmers übertrug er jedoch Winfried Wehnes als Vorsitzenden der Gemeindevertretung.

Die an Jahren älteste Teilnehmerin war die 92-jährige Marianne Müller, ältester Mann der zwei Jahre jüngere Werner Kosch, beide in Sand wohnend.

Nach der musikalischen Einstimmung durch den Posaunenchor aus Sand unter Leitung von Thomas Ickler zelebrierte Pfarrerin Dr. Gisela Natt eine Andacht. In deren Mittelpunkt stellte sie eine kleine Reise in den Himmel mit einem Zwiegespräch zwischen Gott und dem Erzengel Gabriel in einer Zeit voller Nähe und voller Erwartungen. Mit handgemachten himmlischen Klängen wurden die Besucher vom Handglockenchor Kassel mit Heiko Preiß am Dirigentenpult verzaubert.

Kleine Tanzschlümpfe

In die zauberhafte Welt der Märchenfantasie ließen sich die Senioren anschließend von den kleinen ASB-Tanzschlümpfen entführen. Die wurden natürlich mit ihren Schlumpfchefs Nicole Bräutigam und Anke Rohde ohne Zugabe nicht von der Bühne entlassen. Im Mittelpunkt des besinnlich-heiteren Unterhaltungsprogramms im rappelvollen Kur- und Festsaal aber stand natürlich bei Kaffee und Kuchen, einem herzhaften Imbiss und Getränken die Wiedersehensfreude mit alten Freunden und Bekannten beim „Schnuddelchen“ und dem gemeinsamen Singen von Advents- und Weihnachtsliedern.

Liebevoll betreut wurden die 300 Besucher von Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung und der ASB-Frauengruppe. (zih)

Von Reinhard Michl

Quelle: HNA

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