VR-Bank Hessenland freut sich über Topbewertung – Vorstand bilanzierte für 2011 ein gutes Geschäftsjahr

Bestnote für solide Traditionsbanken

Ralph Kehl

Schwalm. Eine bodenständige Geschäftspolitik, motivierte Mitarbeiter und zufriedene Kunden, diese Strategie erwies sich für die VR-Bank Hessenland im vergangenen Geschäftsjahr als erfolgreich. Das verdeutlichte der Vorstand bei einer Bilanz-Pressekonferenz in den Räumen der VR-Bank in Treysa. Ein Kundenvolumen in Höhe von 2,14 Milliarden und ein Jahresüberschuss von 2,3 Millionen Euro spiegeln ein positives Jahr.

Von solider Geldpolitik zeugt eine Hochstufung und Topbewertung der Ratingagentur Standard and Poor’s, die der DZ-Bank mit dem Finanzverbund der Volks- und Raiffeisenbanken eine Bewertung gibt, die nach Angaben des Vorstandes der VR-Bank Hessenland spitze ist. Keine deutsche privatwirtschaftliche Bank verfüge über ein besseres Rating, betonten der Vorstands-Vorsitzende Helmut Euler und die Vorstands-Mitglieder Werner Braun und Ralph Kehl aus Alsfeld.

Gut gelaunt präsentierten sich die Vorstände am Dienstag, die das zurückliegende Geschäftsjahr Revue passieren ließen. Mit einem Wachstum im Kreditgeschäft von 2,9 Prozent und leicht rückläufigen Kundeneinlagen von 0,6 Prozent präsentierten die Vorstände ein auf 2,14 Milliarden Euro gestiegenes Kundenvolumen, in dem Kredite und Einlagen der Kunden addiert werden.

Die Runde sprach von einem „zufriedenstellenden Jahresüberschuss“ in Höhe von 2,3 Mio Euro.

In Zeiten historisch niedriger Zinssätze wie aktuell im Januar mit 1,4 Prozent bei einer Inflationsrate mit steigender Tendenz erlebe man derzeit eine schleichende Geldentwertung, sagte der Vorstands-Vorsitzende Helmut Euler. Die europaweite Staatsschuldenproblematik wirke sich auf Banken aus. Wenn Banken Zinsen in Höhe von zwei bis drei Prozent zahlen, „dann aus purer Not“.

Die VR-Bank Hessenland betreibe eine andere Geschäftspolitik. Man verstehe sich als bodenständige Bank, die versucht, in der Region zu investieren. Mit über 85 000 Kunden und 38 500 Mitgliedern, ein Plus von 1426 gegenüber dem Vorjahr, ist jeder vierte Einwohner aus dem Verbreitungsgebiet der VR-Bank Hessenland Mitglied, erklärte Ralph Kehl. Fast 1,4 Milliarden Euro haben Kunden der Bank anvertraut, sagte er, ein Plus von 100 Millionen Euro gegenüber dem Stand von vor drei Jahren. Ziel seien nicht Gewinne im zweistelligen Prozentbereich, sagte Werner Braun. „Wir brauchen ein solides nachhaltiges Mindestergebnis.“ Mitglieder- und Kundenzufriedenheit, eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit, motivierte und gut ausgebildete Mitarbeiter, darauf setzt die VR-Bank Hessenland, die zunehmend in erneuerbare Energien investiert und als erste regionale Bank in Deutschland ihren Kunden eine App anbot, die 5600 mal installiert wurde und aktuell 17 000 Seitenaufrufe im Monat generiert. (alx)

Quelle: HNA

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