Tag der offenen Tür in der Geburtsstation der Wolfhager Kreisklinik

Zu Besuch im Kreißsaal

Baby unterwegs: Domenic Schneider und seine Frau Sandra schauten sich in der Kreisklinik um.

Wolfhagen. „Ich freue mich sehr über das Familienzimmer mit schönem Ambiente“, sagt Domenic Schneider (33) aus Schmelinghausen. Er besuchte beim Tag der offenen Tür am Samstag mit seiner Frau Sandra (35) die Geburtstation in der Kreisklinik Wolfhagen. Die beiden erwarten Anfang August ihr zweites Kind. „Unser Sohn Aron kam vor 19 Monaten in Bad Arolsen zur Welt, aber die Station wurde geschlossen. Nun suchen wir wieder einen guten Ort für die Geburt unseres Babys“, berichtet Sandra Schneider. Gut 500 Besucher erkundeten bei der Gelegenheit ebenfalls Klinik und Geburtsstation. Bei Führungen wurden auch der Kreißsaal und die Arbeit der Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern vorgestellt. Die drei Gynäkologen Dr. Marion Reif-Kaiser, Dr. Julia Jungermann und Dr. Werner Prinz arbeiten hier als Belegärzte.

17 Kinder in einer Woche

Sie hielten Vorträge zu Themen rund um Verhütung, Schwangerschaft, Geburtshilfe. Informationen zur Betreuung von Mutter und Kind nach der Geburt reichten von Beckenbodenschwäche über Stillgruppen bis hin zur Wickeltechnik Bonding. „Wir haben hier etwa 230 Geburten im Jahr, um Ostern herum gab es einen richtigen Ansturm“, berichtet Stationsschwester Marianne Kolaschnik. In der Woche seien 17 Kinder in der Wolfhager Klinik geboren worden.

In der am 1. März eröffneten Hebammenpraxis kümmern sich insgesamt zehn Hebammen abwechselnd mit den Ärzten bei der Vorsorgebetreuung in der Schwangerschaft um die Frauen. „Hier haben wir die Möglichkeit, in ruhiger und persönlicher Atmosphäre mit den Frauen zu sprechen“, berichtet Hebamme Monika Machmur, die seit 1999 als Beleghebamme in Wolfhagen arbeitet. Im Haus und auf dem Gelände stellten sich auch Organisationen vor, mit denen die Kreisklinik zusammenarbeitet.

Programme des DRK

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) stellte verschiedene Programme vor, die Familien ab der sechsten Lebenswoche des Nachwuchses nutzen können. Dazu gehört das Kursprogramm ElBa, Spiel- und Kontaktgruppen, Erste Hilfe am Kind und die Babysitter- und Tagesmüttervermittlung.

Der Arbeiter Samariter Bund (ASB) war unter anderem mit seinem Baby-Notarztwagen vor Ort. Der ist als Bereitschaftsfahrzeug in Kassel stationiert und bedient den Bereich Nordhessen bis nach Warburg, Hann. Münden und Höxter, auch Göttingen gehört noch zum Einzugsgebiet. (pcj)

Quelle: HNA

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