600 Besucher erlebten den siebten Musicalabend an der Totenkirche

Treysa. Sonnenschein und strahlend blauer Himmel – der Auftakt zum siebten Musicalabend an der Totenkirche in Treysa hätte nicht besser sein können. Als Karin George mit ihren Freunden die Bühne betrat, hatten sich die Regenwolken verzogen.

600 Zuschauer hatten auf Bänken und der Ruinenmauer Platz genommen und sahen erwartungsvoll der bunten Musicalshow entgegen. Darbietungen aus den Musicals „König der Löwen“, „Mozart“, „Mamma Mia“, „Jekyll & Hyde“ und „Sister Act’“ präsentierten das Genre in all seinen Facetten und begeisterten die Zuschauer.

Moderiert wurde die von der Stadt Schwalmstadt veranstaltete Musikshow von Udo Lohr. Mit Witz und Charme begleitete er das Publikum auf seiner Zeitreise durch die Musicalgeschichte. „Ihre Ohren werden Augen machen“, versprach er.

Auf der Bühne tummelten sich hoffnungsvolle Nachwuchstalente neben bekannten Darstellern aus der Region. Zusammen mit 21 Sängern und Tänzern gestaltete Musicaldarstellerin und Gesangslehrerin George ein rund zweieinhalbstündiges Programm, das beim Publikum keine Langeweile aufkommen ließ.

Musical an der Totenkirche in Treysa

Liebevoll gestaltete Kostüme trugen ebenso zum Gelingen der Veranstaltung bei wie ein reibungsloser Ablauf der Klangtechnik und eine stimmige Beleuchtung.Soli, Duette und Ensemblestücke, gefühlvoll-getragene Melodien und schwungvoll-heitere Lieder – musikalisch bot die Zeitreise alles, was das Herz des Musicalfreundes begehrt. Liedbeiträge außerhalb des Genres, wie Tracy Chapmans „Talkin’ Bout a Revolution“ fügten sich ins Konzept.

Für einige Ensemblemitglieder war es eine Premiere. Ihren großen Auftritt hatten auch die Kinder der Jazzdance-Gruppe Schrecksbach.

Quelle: HNA

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