Nach Betrug: Polizei veröffentlicht Phantombild des Boten

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Phantombild: Die Polizei sucht diesen Mann.

Homberg. Um 3000 Euro betrogen wurde am Mittwoch vergangenener Woche eine Frau, die aus der Russischen Förderation stammt. Sie hatte einem Boten Geld übergeben. Von diesem Boten hat die Polizei nun ein Phantombild angefertigt.

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In Angst und Schrecken versetzt wurde die Frau.  Ein russisch sprechender Anrufer hatte erklärt, ihre Tochter habe ein Mädchen verletzt. Weil dieses Mädchen nicht versichert sei, müsse sie die Behandlungskosten im Krankenhaus übernehmen. Weil dies schnell geschehen müsse, soll sie 3000 Euro einem Boten übergeben.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: 1,80 Meter groß, schlank, etwa Mitte 20. Er trug eine Kappe, Sonnebrille, eine schwarze Capri-Hose und ein dunkles T-Shirt.

Insgesamt zehn Anrufe dieser Art gab es nach Angaben von Polizeisprecher Reinhard Giesa im Schwalm-Eder-Kreis. Die Geldforderungen bewegten sich meist im unteren fünfstelligen Bereich. (ras)

Hinweise: Polizei Homberg, Tel. 05681/7740.

Quelle: HNA

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