Eröffnung der 14. Kleinen Galerie in der Carl-Bantzer-Schule in Ziegenhain

Aus Bewegungen wurde Kunst

Stolze Schüler: Über 150 Arbeiten sind ab sofort in der Carl-Bantzer-Schule in ziegenhain zu sehen. Foto: Knauff

Ziegenhain. Kunst in Bewegung war das Motto der 14. Kleinen Galerie in der Carl-Bantzer-Schule in Ziegenhain. Ein Schuljahr lang haben die Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn an ihren Bildern gearbeitet. Herausgekommen sind um die 150 Arbeiten in vielen verschiedenen Formen und Farben.

„Das Motto Bewegungen ist ganz unterschiedlich zu verstehen“, erklärt Kunsterzieherin Rebecca Hoos. Einige Klassen haben sich mit Bewegungen oder auch Strömungen innerhalb der Kunstgeschichte beschäftigt, wie zum Beispiel dem Kubismus. Andere haben das Thema ganz wörtlich aufgefasst und versucht, die motorische Bewegung in ihren Bildern umzusetzen.

Seit 14 Jahren

Die „Kleine Galerie“ existiert seit nunmehr 14 Jahren. Jedes Jahr wird sie am ersten Sonntag im November eröffnet. Die Carl-Bantzer-Schule lädt dazu meist noch zwei weitere Schulen zum gemeinsamen Ausstellen ein. In diesem Jahr waren das die Rotkäppchen Schule aus Loshausen und die Schule im Ostergrund.

Die Laudatio zur Eröffnung hielt der freischaffende Künstler Enrico Pellegrino aus Kassel, der auch schon im Vorfeld öfter mit der Schule zusammengearbeitet und unter anderem Malkurse geleitet hat. Begleitet wurde die Veranstaltung von Aufführungen der Tanz-AG unter der Leitung von Renate Wiegratz und dem Schulchor.

Jedes Bild wurde zusätzlich einzeln abfotografiert und mit einem Beamer auf eine Leinwand auf der Bühne projiziert.

Die Schüler haben sich vieler unterschiedlicher Techniken bedient: Vom Linoldruck über die Acrylmalerei, bis hin zur Bleistift- und Buntstiftzeichnung war fast alles vertreten. Ein ganz besonderes Projekt sei auch mit Hilfe der Photographie und der Bildbearbeitung entstanden, erklärte Kunsterzieherin Hoos.

Man sei mit eine Gruppe von Schülern ins Schwimmbad gegangen und habe alle einzeln fotografiert, wie sie vom Drei-Meter-Brett springen.

Die dabei entstandenen Aufnahmen wurden dann am Computer bearbeitet.

Ein Teil dieser Arbeiten wurde dann auf Postergröße ausgedruckt und direkt ausgestellt, der Rest konnte über den Beamer auf der Leinwand betrachtet werden. (zkk)

• Öffnungszeiten: Zu sehen ist die Ausstellung bis 7. Dezember in der Zeit von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Atrium der CBS. Der Eintritt ist frei.

Quelle: HNA

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