Biathleten trotzten der Kälte

Volle Konzentration: Acht Mal durften die Teilnehmer wie hier Dominik Glagow von der Schießabteilung des Tuspo Guxhagen abdrücken. Foto: Lache-Elsen

Grebenau. Trotz des hohen Pulsschlags nach dem Laufen beim Schießen ein ruhiges Händchen zu beweisen, das war der Clou des 12. Grebenauer Biathlons am Samstag im Feuerwehrhaus des Guxhagener Ortsteils.

Mit sechs Teams traten in diesem Jahr weniger Mannschaften an beispielsweise im Vorjahr, als 24 Mannschaften an den Start gingen. Als Grund dafür nannte Frank Döring, Vorsitzender des Grebenauer Schützenvereins, die Kälte am Samstag. „Es ist eigentlich zu kalt“, sagte er. Tierisch ernst ging es nicht zu. „Es soll eine lustige Geschichte sein“, sagte Döring über den Sommerbiathlon, der in Grebenau im Winter ausgetragen wird.

Dennoch war der Biathlon ein gesellschaftliches Ereignis, das das halbe Dorf des 280-Einwohner-Ortes zum Feuerwehrgerätehaus lockte. Nicht nur der Wettkampf gab dazu Anlass, auch das Essen war ein Magnet.

Heike Schäfer, Brigitte Weinrich, Magdalena Schäfer, Heidrun Schäfer und Anja Kaiser hatten wie in jedem Jahr Kartoffel-Klöße mit einer leckeren Füllung in einem mächtigen Topf gekocht. Genau 283 Klöße hatten sie gemacht, die wie warme Semmeln weggingen und inzwischen für viele ein Grund sind, den Biathlon zu besuchen.

Vor dem Feuerwehr- und Schützenhaus hatten sich Dutzende von Besuchern versammelt, die sich an Glühwein und heißem Grog wärmten, während die Mannschaften an den Start gingen. Das Jugendteam Anna Siebert (10), Johanna Ries (11), Niclas Siebert (12) und Luca Gerlach (12) ging als erstes an den Start.  (zal)

Mehr in der gedruckten Ausgabe.

Quelle: HNA

Kommentare