Bickel ist neue  Leiterin des Regionalmuseums Wolfhager Land

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Zieht künftig die Fäden: Beate Bickel ist die neue hauptamtliche Leiterin des Regionalmuseums Wolfhager Land. Unser Bild zeigt sie zusammen mit Vereinsvorsitzendem Karsten Kroll in der Leinenweberei des Museums.

Wolfhagen. Das Regionalmuseum Wolfhager Land hat eine neue hauptamtliche Leiterin: Beate Bickel. Die 52-Jährige wurde am Dienstag offiziell vorgestellt.

Sie tritt die Nachfolge von Dr. Jürgen Römer an, der Mitte April nach knapp drei Jahren als Museumsleiter in Wolfhagen ins Landratsamt Korbach wechselte.

Wie ihre Vorgänger hat auch Beate Bickel eine auf 20 Stunden pro Woche beschränkte Stelle. Für Beate Bickel ist das Wolfhager Museum kein absolutes Neuland. Schon vor drei Jahren hatte sie sich auf die Stelle in Wolfhagen beworben, letztlich hatte man dann Dr. Römer den Vorzug gegeben. Allerdings hatte die studierte Volkskundlerin und Germanistin offensichtlich bei ihrer Vorstellung einen so guten Eindruck hinterlassen, dass man seitens des Museumsvereins auf eine Ausschreibung der Stelle verzichtete und Kontakt mit ihr aufnahm.

Es passte, denn Bickel, die in den vergangenen Jahren als Freiberuflerin arbeitete, hatte gerade ein Projekt – die Einrichtung des Tierparkmuseums Sababurg – abgeschlossen und stand zur Verfügung.

„Es gab Interessenten“, erklärte Vereinsvorsitzender Karsten Kroll, „aber es war schon eine klare Sache. Es war der Wunsch der ehrenamtlichen Museumsleiter, mit Frau Bickel zusammenzuarbeiten“.

In Wolfhagen habe sie ein funktionierendes, gut geführtes Museum „mit teilweise herausragenden Exponaten“ vorgefunden, so die neue hauptamtliche Leiterin. Deswegen „muss man hier erstmal nicht viel umkrempeln“. Sie werde „Bewährtes fortführen“ und auch den Bereich Museumspädagogik ausbauen, versuchen, Kinder und Jugendliche stärker ans Regionalmuseum heranzuführen. Außerdem werde es weiter Sonderausstellungen geben, die nächste, zur Buchherstellung vor der Erfindung des Buchdrucks mit dem Titel „Skriptorium“, beginnt am 15. August.

Von Norbert Müller

Quelle: HNA

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