Neue Anlage entsteht bei Kerstenhausen – auch Hardtwaldkliniken sollen versorgt werden

Biogas für Strom und Wärme

Stehen für erneuerbare Energien zusammen: Landwirte, Vertreter der beteiligten Firmen, Bad Zwestens Bürgermeister Michael Köhler, Architekt Hans Wiederhold, Borkens Erster Stadtrat Friedhelm Knigge sowie Kerstenhausens Ortsvorsteher Ernst Wilhelm vor der Biogasanlage, an der zurzeit noch gebaut wird. Foto: Eberlein

Kerstenhausen. Eine neue Biogasanlage, die bis Sommer 2012 Wärme und Strom liefern soll, entsteht derzeit in Kerstenhausen. Zehn Landwirte aus Borken und Bad Zwesten haben sich zusammengetan, den Standort ausgewählt und über die Hälfte der Kosten (drei Millionen Euro) übernommen. Gemeinsam mit den Städtischen Werken Kassel und der Firma Abicon als Projektentwickler – beide ebenfalls finanziell beteiligt – wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt.

Abnehmer für die entstehenden Produkte Strom und Wärme sind bereits gefunden: Der Strom soll ins Netz der Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) fließen, und die Anlage soll die etwa zwei Kilometer entfernten Hardtwaldkliniken in Bad Zwesten mit Wärme versorgen. Etwa drei Millionen Kilowattstunden Wärme sollen an die Kliniken pro Jahr abgegeben werden. Das entspricht etwa 300 000 Liter Heizöl. Das erzeugte Gas wird in zwei Blockheizkraftwerken in Wärme und Strom umgewandelt.

Geschäftsführer der Betreiber- Gesellschaft sind Klaus Schäfer (Städtische Werke Kassel) sowie Dr. Andreas Möller (Abicon). (en)

Quelle: HNA

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