Schüler und Lehrer aus fünf EU-Ländern erkundeten die Ernährung unserer Vorfahren

Und ein bisschen Mittelalter

Internationale Kostümierung: Das EU-Lehrerensemble mit von links Birgit Anders (Deutschland), Clint Lakin (England), Maritta Riekki (Finnland), Mayte Giron (Spanien), Thierry Lecroq (Frankreich) und Klaus Wefing (Deutschland). Foto: privat/nh

Fritzlar. In der Ursulinenschule in Fritzlar ging es international zu. Schüler und Lehrer aus Frankreich, Finnland, England und Spanien beteiligten sich an einem europäischen Treffen.

Wie die Lehrerin Birgit Anders erläuterte, finden solche Veranstaltungen alle zwei Jahre statt und werden von der Europäischen Union mit 20 000 Euro für jede teilnehmende Schule bezuschusst. Damit sollen Begegnungen von Schülern und Lehrern europaweit ermöglicht werden. Dieses Jahr trafen sich die Ländervertretungen in Deutschland.

In Fritzlar beschäftigten sich Schüler aus fünf EU-Ländern mit dem Thema Ernährung im Mittelalter. Dabei halfen Mitarbeiter des Regionalmuseums und stellten ihren Kräutergarten am Hochzeitshaus zur Verfügung.

Weitere Themen waren die Medizin und die Stellung der Frau im Mittelalter, aber stets im Hinblick auf das Hauptthema Ernährung. Aber auch die durch die Brüder Grimm in Nordhessen beheimateten Märchen wie Hänsel und Gretel waren ein Thema, denn die beiden Märchenfiguren hatten im Wald eine Spur aus Brotkrumen gelegt.

Innerhalb der Woche gab es Arbeitskreise zu den Themen Mittelalter und Märchen mit Tanz, Theater und Chorgesang. Dazu wurde Brot wie im Mittelalter hergestellt, und als Kontrast stand ein Besuch der jungen Leute in einer Großbäckerei in Gilserberg auf dem Programm. (zzp)

Quelle: HNA

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