Mehr Geld für Feuerwehrhaus in Schlierbach

Es bleibt beim Defizit

Neuental. Abgesegnet hat die Neuentaler Gemeindevertretung am Montagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Bischhausen den Nachtragshaushalt. In dem verringerte sich das Defizit um 221 000 Euro, doch es bleibt ein Loch von einer halben Million Euro.

Positiv über den Nachtrag äußerten sich alle Fraktionen. Kritisch merkte CDU-Sprecher Volprecht von Gilsa an, dass die Kosten für den Bau des Feuerwehrhauses in Schlierbach um 40 000 Euro gestiegen seien. Der Grund: Vorgaben der Denkmalpflege hätten es nötig gemacht, ein anderes Dach zu bauen. Und auch der Brandschutz habe mehr Geld gekostet. Kritik übte von Gilsa an der Erhöhung der Schulumlage. „Das ist ein dicker Hund, da kann man die Schule fast selbst finanzieren.“

Ähnlich sah es der Sprecher der SPD-Fraktion, Michael Rostek. Er sprach davon, dass die Gemeinde ihre Sparziele erreicht habe und von Einnahmen von 25 000 Euro, die aus den Konzessionsabgaben des Solarparks am Petersberg kommen.

Gut gespart habe die Gemeinde, kommentierte Christian Lingemann (Bürgerliste). Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte es aber noch mehr sein können. (ras)

Quelle: HNA

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